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 KAPITEL EINS

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Frisky
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BeitragThema: KAPITEL EINS   Fr Feb 25, 2011 11:00 pm

Eine schöne Scheckstute irrt durch einen Wald. Und als sie endlich den Waldrand erreicht, sieht sie das, wonach sie sich immer gesehnt hatte. Die Heimat ihrer Vorfahren. Die Savanne. Die GrandCanyons. Sie weißt, was auf sie zukommt. Andere Pferde ...

WETTER: Sonne, ca. 30°C, schwül
ZEIT: morgens, 11 Uhr ca., ungefähr Juni
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Frisky
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Fr Feb 25, 2011 11:06 pm

Frisky war noch immer im Schatten der Bäume. Die Blätter waren trocken, obwohl es erst Anfang Sommer war. Generell war dieser Sommer sehr trocken. Das Gras war braun und trocken. Und als sie sich umsah, schienen sogar die Kakteen irgendwie ausgetrocknet.
Sie schnaubte unwillig und schüttelte den Schopf aus den braunen Augen. Das Langhaar klebte an ihrem Körper und nervte sie fürchterlich. Dann pfiff ein leichter Wind durch die Baumstämme. Er trug einen Geruch mit sich, den sie neugierig und vorsichtig zugleich machte. Pferde. Andere Pferde.
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Rhaveén Iyzán
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   So Feb 27, 2011 9:03 pm

[lass sie erst auf merlin treffen ok, zusammen finden sie dann rhaveen;)]

    "Schatten legt sich über dein land. Hüllt dich ein in einer Finsternis aus Staub. Über dir schwebt der Mond, das einzige was du sehen kannst. Sag, wie sehr lebst du noch?"



Ein muskulöser, schwarzer Hengst sprang von einem Vorsprung zum nächsten. Immer weiter gelangte er die Canyons hinauf. Eigentlich kletterten Pferde ja nicht, doch dieser Rappe schien das als gewöhnlich zu empfinden. Geschickt und elegant, flog er mit einem gewaltigen Sprung über den Abgrund hinab auf den anderen Canyon hinüber. Diese standen hier sehr dicht, weshalb es ihm als ein leichtes war, von einem zum nächsten zu gelangen.

endlich war Rhaveén oben angekommen. er seuftzte und stellte sich auf den Canyon, blickte über das weite Land. Dort wo er herkam. Endlich war er wieder zurück, dies würde ihm nie irgendjemand nehmen können. Seine Freiheit. Sie war ihm so heilig, wie anderen ihr Augapfel. Wobei .. auf den könnte er eher verzichten, als auf eben jene. Die Freiheit. Der Rapphengst schnaubte. Hier war er der Chef. In luftiger Höhe, wehte eine angenehme kühlere Brise, als unten im staubigen Land. Doch ebenso war die Luft hier oben dünner, doch er hatte gelernt, sich an die Umgebung hier anzupassen. Stolz reckte er den Kopf in die Höhe und sog die Luft ein.
Ja, hier kam er her. Und hier gehörte er hin. Für immer.
Doch da kam ihm ein neuer geruch in die Nase. Eine schwache Brise von Pferd. Ein pferd, das er so noch nciht gerochen hatte und es war auch nur ein Hauch. Ganz leicht. er blickte nach unten, konnte aber nichts erkennen. Hatte er sich getäuscht? nein, da war doch etwas. Rhaveén Iyzán suchte mit den Augen den Boden ab. Vergeblich. Nach einiger Zeit ab er auf und genoss den Ausblick.

oO( Wo seid ihr alle hin? Ihr wilden Pferde die einst dieses Land regiert haben? was haben sie mit euch gemacht?)Oo

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Die Geduld ist ganz meinerseits - © moon
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Merlin
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Mi März 09, 2011 12:28 pm

Tellergroße Hufe schritten über das Land. Bei jedem Schritt wellte sich die dunkle Mähne leicht, über den muskulösen Hals. Der mächtige Hengst lief nun schon seit Tagen durch dieses Land, in de er sich so wenig zurechtfand, wie ein Landei in der Großstadt. wohin er wollte wusste er nicht und auch nicht was e rhier überhaupt machen sollte. Seitdem er seinen besten Freund verloren hatte schien alles so sinnlos. Rhaveén hatte sich hier ausgekannt. Hatte jeden Winkel gekannt. Wo war der Rappe nur?
Merlin seuftzte, setzte seinen Weg aber unbeirrt fort. Was sollte er auch anderes tun. Der Rapphengst hatte ihm gesagt, das der größte Fehler den er hier draußen machen konnte war einfach stehen zu bleiben, ohne einen anderen in der Nähe. dann war er leichte Beute für Berglöwen, Hyänen und sonstige Räuber, denn eine schnelle Flucht aus dem Stand war nicht sonderlich einfach und sehr kräftezehrend.
Plötzlich flog ihm eine neue Brise in die Nase. der ShireHengst hob den Kopf und blickte sich um. Das war Pferdegeruch. Eindeutig.

"Rhaveén?"

Keine Antwort. Rasch legte er einen flotten Trab ein und flog über das Land in die Richtung in der er das andere Pferd vermuette, doch je näher e rkam, desto entmutigter wurde er. Der Geruch war nicht der raue von Rhaveén Iyzán, sondern der süße einer Stute.

Merlin blieb stehen, als er sie sah. Wunderschön war sie. Ud alleine. So wie er. Doch Merlin war nciht der, der auf andere zuging, also blieb er ruhig stehen und beobachtete die andere. Ob sie ihm helfen konnte den Rappen zu finden?



[allein | läuft umher | riecht frisky | läuft los | findet sie ]

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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Mi März 09, 2011 7:35 pm

Hier bin ich,
mein Tag bricht an,
Ein Tag der mir alles bringen kann.
Wild und Frei,
Eins mit der Welt,
Die alles verspricht und alles hält !
Ein neuer Morgen,
ein neues Leben,
ein junges Herz,
ungezügelt und verwegen.
Weite Felder,
weite Wälder,
alles wartet auf mich


Cappuccino rannte. Er fühlte sich frei. Seine Hufen donnerte über den Sandigen Boden des Canyon' s und wirbelten Staub auf. Den er, wie eine Fahne, hinter sich her zog. Seine kräftigen Beine stoßen sich ab. Immer und wieder. Ein gleichmäßiger Takt, wie das schlagen seines Herzens oder das einer Uhr. Er war frei. Frei wie der Wind, der durch die Prärie weht. . neben ihm waren die schroffen Felswände und hinter ihm war das laute Rufen der Menschen zu hören. Doch dann kam das Ende. Der Hengst war in eine Sackgasse gerannt. Um ihn herum waren Felswände. Schroff und glatt. Er konnte sie nicht hoch, oder ? Er wusste es nicht. Sollte er es versuchen ? Oder sich noch einmal fangen lassen ?.. Cappuccino höre die Hufen der Pferde und das rufen der Männer. Und dann sah er sie. Sie kamen mit schnellen Pferden. Die Besten aus dem Stall. Und sie hatten Lassos. Lange Seile, die sich um den Hals legten, und einem die Luft abschnürten. Der Hengst sah zu ihnen. Und zu den Wänden. Dann ging er ein paar Schritte zurück und sprang an den Wänden hoch. Seine Hufen fanden Halt und er galoppierte über ihren Köpfen zurück. Kleien Steine rollten herab, doch Cappuccino ließ sich nicht beirren, sprang hinter den Reiten herunter und preschte heraus. Weg von den Menschen, die ihn gequält und geschlagen hatten. Raus aus der Sackgasse. Weg. Für immer Wild und Frei. Ein Lasso hing von seinem schlanken Hals, doch den Hengst störte auch dies nicht. Er war frei. Nur das zählte.


[allein | gefangen | frei ]
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Mi März 09, 2011 9:12 pm

[sry is lang geworden aba mir war langweilig und ich hatt nix besseres zu tun]

Nyota Kucheza trabte langsam, locker und gelangweilt über eine weiter Ebene. Hinter ihm stob der Rauch aus Staub nur so auf und wirbelte in weiten Wolken hinter ihm her.
Er spürte es am Boden. Er hatte sich verändert, war härter aber irgendwie auch lockerer geworden.
Kucheza wusste, dass der Grand Canyon nicht mehr weit war. Er hielt den Kopf gesenkt, den Hals gebeugt und sein Schweif schlug hin und her, auch wenn sich keine einzige Flige auf sein Fell gesetzt hätte. Vor ihm war der Rand des Grand Canyons: Nyota hätte auch die Augen schließen können, er hätte rechtzeitig angehalten.
Der Hengst legte einen äußerst eleganten Slidestop hin und sah hinab, bis auf den Grund, der ihm so weit entfernt schien wie die Sonne. Es schien ihm als stünde er stundenlang auf diesem Felsvorsprung. Als brannte die Sonne sein Fell nieder, weil es so prickelte.
Aber so bewegungslos er auch stand und im Stillen die Schönheit des Canyons bewunderte, so zuckte er doch zusammen, als er am anderen Ende des Canyons, unten, unten im Schatten, die Silhouette eines Pferdes erblickte.
Einen Moment blieb er weiterhin bewegungslos stehen, dann sprang er auf den nächsten Felsvorsprung, wieder auf einen anderen, seine Tritte waren sicher, und das obwohl er Angst vor einem Fall hatte.
So manches mal rutschte er ab, doch er fing sich und irgendwann, irgendwann stand er auf dem Boden. Er atmete tief durch, schnaubte. Hier war keine Sonne, hier war er im Schatten, in tiefen dunklem Schatten.
Sein Fell sonderte einen leichten blauen Schimmer ab.
Und dann galoppierte er los. Nicht so schnell er konnte, aber doch schnell. Und irgendwann sah konnte er ihr ins Gesicht sehen. Er parierte durch und blieb in etwa zwei Pferdelängen Abstand stehen. Er atmete noch einmal durch, warf seinen Kopf herum und musterte die gefleckte Stute vor ihm. Nicht kritisch, eher neugierig.

"Hallo.", sagte er und senkte den Kopf leicht. "Ich heiße Nyota Kucheza"

Er hob den Kopf wieder und ein Windstoß von links verwuschelte sein Fell und seine Mähne.
Kucheza sah, dass sie schwitzte. Er hatte dickeres Fell als sie und trotzdem schwitzte er nicht.
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Fr März 11, 2011 7:45 pm

Die schöne braungescheckte Stute hob ihren edlen Kopf, als sie Geräusche in ihrer Nähe hörte. Die Sonne warf ihr grelles Licht auf dunkelbraunes Fell an einem mächtigen Körper, der muskulös und schwer und doch federleicht zu sein schien. Es war ein Hengst, Shire Horse so weit sie das beurteilen konnte.
Sie ging auf ihn zu, langsam, hoch erhobenen Hauptes. Ihr Schweif schlug fast ein wenig unruhig.

"Sei gegrüßt, fremder Hengst! Was führt dich hierher, zudem an einem so schwülen Sommerstag?", fragte sie höflich und ruhig.


[sieht Merlin // spricht ihn an]
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Fr März 11, 2011 8:45 pm

Merlin beobachtete die schöne Scheckstute. Sie war anmutig, wie sie so dahinschritt. Sein Blick verfolgte sie. jeden ihrer Schritte, bsi sie schließlich vor ihm zum Stehen kam. Der Shirehorse Hengst musterte sie von oben bis unten. Schnaubte dann einmal kurz zur Begrüßung und lauschte mit gespitzten Ohren, ihren Worten.

Ich bin auf der Suche nach einem alten Freund. Und was führt dich hierher?

er sah sie fragend an. Sie schien ganz in Ordnung zu sein. Aber der Shire wusste, dass man so schnell niemanden trauen sollte. dennoch, die gescheckte gefiel ihm. Ihre Freundlichkeit. Wenne r jetzt noch Rhaveén finden würde, wäre die Welt perfekt.

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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Di März 15, 2011 4:53 pm

Frisky beobachtete den großen Hengst gelassen. Ihr Kopf war hoch erhoben und so blickte sie geradeaus in die Augen des mächtigen Kaltblüters. Sie hatte seinen Blick ihren gescheckten Körper entlang bemerkt und ihn nicht weiter beachtet. Auf seine Frage hin überlegte sie kurz. Dies hier, das war ihre Heimat. Alles, was ihr geblieben war. Sie gehörte hierher. Doch konnte sie das sagen? Konnte sie sich so ausdrücken. War ja auch egal, dachte sie, sie würde es ihm einfach so sagen wie es war.

"Dies ist meine Heimat. Jeder Stock und jeder Stein. Ich lebe hier nun schon seit etwa einem Winter. Die letzten Wochen habe ich niemanden außer dir getroffen, doch sicherlich wirst auch du gemerkt haben, dass der Geruch von Veränderung in der Luft liegt. Vielleicht kommt ja auch der, den du suchst, hierher, um das Land der Ahnen zu finden."

Ihre gut gewählten, ruhigen Worte spiegelten das, was wirklich los war. Sie hatte die Veränderung nicht nur gerochen, sie spürte sie an ihrem ganzen verschwitzten Körper. Sie wusste, es war nur eine Frage der Zeit, bis ihre Zeit anbrechen würde. Und dann, wer wusste, vielleicht würde der Schwarzbraune Hengst, dem sie gegenüber stand, ja auch zu der Gruppe gehören, die sich hier versammeln würde, um den Prophezeihungen dieser Gegend gerecht zu werden.


[denkt nach // antwortet // denkt nach]
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Di März 15, 2011 5:21 pm

[he, lerche, du hast einfach mal smilie getroffen, ja?! weil die is ja au gefleckt ^^]

Smiling Sun hieß zwar Sun, aber sie konnte es schlichtweg nicht ausstehen, wenn es so grässlich heiß war. Und dieser Sommer, der war alles andere als angenehm warm. Sie schwitzte, an ihrem ganzen braunweißen Körper. Und ihr Körper war alles andere als klein. Unglücklich prustete sie sich den langen verklebten Schopf aus den Augen. Nicht ein kleines Windchen bewegte die trockenen Grashalme. Warum nur? Wer wollte ihr so etwas Böses, sie so leiden zu lassen?
Auf einmal kam ein brauner Hengst auf sie zu. Andere würden ihn groß nennen, doch weil Smilie selbst so groß war, blickte sie fast schon auf ihn herab. Sie grinste fröhlich und schlug aufgeregt mit dem Schweif. Schon tagelang war sie keinem Pferd mehr begegnet.

"Hallo Nyota Kucheza! Ich bin Smiling Sun, aber alle nennen mich Smilie! Was treibt dich an diesen grässlich heißen Ort?", fragte sie sofort fröhlich.


[regt sich über die Hitze auf // bemerkt Nyota // stellt sich vor]
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Di März 15, 2011 10:18 pm

[okee =)]

Nyota blickte sie mit glänzenden Augen an.
"Smiling Sun ist ein schöner Name", merkte er erfreut an und nickte ihr zu.
Er stand da, die Beine dicht aneinander, sein Schweif schlug immer noch hin und her, und immer noch schwitzte er nicht.
Sein Fell war eine wahre Klimaanlage. Im Winter schön kuschelig warm und im Sommer immer schön kühl.
Da er nun im Schatten war, sonderte sein Fell immer noch diesen blauen Schimmer ab, der um ihn herumwirbelte, wie kleine Nebelschwaden.
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Mi März 16, 2011 7:42 pm

Merlin legte den Kopf schief und sah die gescheckte an. Sie sprach von Prophezeihungen. war es das gewesen, wovon er doch oftmals Träume gehabt hatte. Das Feuer. Die weiten Wiesen. War sie die Stute die ihn gerufen hatte, von der er nur die Gestalt erkannt hatte? Konnte er sie darauf ansprechen? er wusste es nicht. Vielleicht war ja sie es, der er folgen sollte. Und ohne noch weiter nachzudenken fragte er sie:

Ich hatte nachts einen Traum, mir ist eine Stute erschienen, die mich gerufen hat, weiter hinauszuziehen, nicht aufzugeben, bis ich die finde, der ich folgen muss. Weil ich mit ihr auserwählt bin irgendein Unheil abzuhalten.

er blickte sie verunsichert an. Was würde sie dazu sagen? es war doch nciht mehr als ein Traum. Noch dazu ... wenn er ihr folgen sollte, wie sollte er dann um alles in der Welt Rhaveén finden?

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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Do März 17, 2011 3:23 pm

Ein neuer Morgen,
ein neues Leben,
ein junges Herz,
ungezügelt und verwegen.
Weite Felder,
weite Wälder,
alles wartet auf mich,
Hier bin ich!


Der junge Hengst bleib keuchend stehen. Verfolgten sie ihn noch ? Er drehte sich um. Die Menschen waren verschunden, nur die aufgehende Sonne und Cappuccino befanden sich im Canyon. Die Muskeln unter dem nassen Fell arbeiteten, bereit wieder los zupreschen. Cappuccino schüttelte den Kopf und die lange Mähne klebte an seinem schönen Hals. Seine perfekt geformten Ohren zuckten aufmerksam nach vorne und nach hinten. Und die klaren Augen des Hengstes waren auf den Horizont gerichtet. Wo waren die anderen Pferde ? Waren sie alle weg ? Vertreiben aus dem Land der Mustangs ?
Der junge Hengst wusste es nicht. Er trabte wieder an. Und wieherte. Sein wiehern hallte von den schroffen Felswände wider.
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Fr März 18, 2011 9:26 pm

Frisky beobachtete den Dunklen Riesen ganz genau. Er redete etwas von wegen Träumen ... tatsächlich hatte sie einige besonders starke Persönlichkeiten gesucht. Hatte sie gesucht, um ihre Mission zu erfüllen.
"Nun, da wirst du bei mir wohl richtig sein. Ich habe nach starken Persönlichkeiten geschickt. Ich würde mich freuen, wenn du und ich eine Reisegemeinschaft bilden könnten. Ich würde dir auch helfen, deinen Freund zu finden. Übrigens, mein Name ist Frisky."
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Fr März 18, 2011 9:31 pm

Smilie senkte leicht den Kopf, spielte verlegen mit den Ohren. Doch das hielt nicht lange an. Denn sofort ratterte ihr Gehirn los. Nyota Kucheza, das sagte ihr doch etwas ... sie suchte in alten Sprachlehren, die sie einst kennen gelernt hatte. Oder eher kennenlernen musste. Sie suchte noch ein bisschen, bevor sie die Antwort erkannte.
"Dein Name bedeutet doch Sterntänzer frei übersetzt, oder? Ich habe mal diese Sprache sprechen lernen müssen, deswegen ... ich mag deinen Namen auch!", antwortete sie ihm mit einem kecken Grinsen. Dabei strahlten ihre Augen fröhlich und als sie die Mähne schüttelte, wirkte sie geradezu unbeschwert.
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Fr März 18, 2011 10:58 pm

Kuchezas Mundwinkel zuckten und dann lächelte er die Stute vor ihm mit einem gewitzten Grinsen an.
"Ja, Sternentänzer..", seufzte er.
Ach, was würde er nur dafür geben mit den Sternen tanzen zu können?
Einen Moment schweifte sein Blick in die Ferne, offensichtlich weit weg und verträumt.
Doch dann war er schon wieder zurück und blickte das schöne Pferd vor ihm an.
"Und auf deine Frage", antwortete er, allerdings wirkte seine Stimme jetzt distanzierter als zuvor. "Ich brauche nunmal wie jedes andere Pferd das miteinander und das habe ich nun offensichtlich hier gefunden."
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Sa März 19, 2011 7:36 pm

Smiling Sun schwankte mit dem Kopf leicht hin und her, ein Zeichen von Unsicherheit. Ihr Schweif schlug mal rechts, mal links an ihren gefleckten Körper, einfach um diese lästigen Fliegenviecher zu verscheuchen. Ihre Augen lagen noch immer auf dem rotbraunen Hengst im Schatten und ihre Ohren folgten seinen Worten aufmerksam. Ein leichtes Lächeln schlich sich auf ihre Lippen.

"Anscheinend schon, nicht wahr?! Sag mal, wo wolltest du hinreisen? Ich meine, hast du ein Ziel? Weil ich wollte eigentlich hier noch nach mehr Pferden suchen. Irgendwie hab mir ein Traum signalisiert, dass ich hier meine Bestimmung finden werd. Weil, weißt du, ich krieg immer so komische Träume, die mir sagen, was ich tun und lassen soll. Und einer hat gesagt, ich solle nach der Stute mit dem reinen Herzen suchen, um dort meinen Platz zu finden und meine Aufgabe zu erfüllen. Glaubst du, das ist lächerlich? Oder würdest du mich auf meiner Suche begleiten?"
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Sa März 19, 2011 10:39 pm

Kucheza blickte Smilie mit einem fast ausdruckslosen Geischt an. Als sie die Träume erwähnte horchte er auf, aber es waren nicht die gleichen. Natürlich.
"Nein, prophetische Träume sind nie lächerlich. Oder abwendbar", flüsterte er mit leicht angelegten Ohren, doch dann war dieser Moment vorbei und er stellte die Ohren wieder auf. "Natürlich würde ich Dich begleiten. Und ein Ziel hatte ich auf meiner Reise nicht. Hatte ich noch nie."
Er blickte ihr in die Augen, als würde er in sie hineinsehen, sie röntgen mit seinem Blick.
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Sa März 19, 2011 10:52 pm

Smiling Sun sinkte leicht ein unter seinem komischen Röntgenblick ein. Aber sie ließ sich nicht unterkriegen, sondern grinste ihn leicht an.
"OK, super! Ich glaub, hier in der Nähe ist irgendwo ein kleiner See. Was meinst du, wollen wir wohl dahin gehen?", schlug sie vor.
Der rotbraune Hengst ihr gegenüber, dessen Name Nyota Kucheza lautete, war einerseits echt ziemlich geheimnisvoll. Er hatte diese Aura, dieses Melancholische, dieses Geheimnisvolle. Aber dann war da einfach nur der einsame Hengst. Einfach nur das Pferd, das davon träumte, mal irgendwann ein Zuhause und eine Familie zu haben. Einen Platz auf dieser Welt ... so wie sie.
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Sa März 19, 2011 11:09 pm

Nyota nickte langsam, mit recht abwesendem Blick, doch dann sah er Smilie richtig an und nickte wirklich.
"Ein See wäre eine gute Idee. Da finden wir sicherlich noch andere Pferde, hier in dieser Einöde."
Er warf einen Blick hoch zum strahlend blauen Himmel, wo eine einzige winzige Wolke herflog. Dort, wo er wieder mal gerne wäre.
Als er seinen Blick wieder nach unten wandern ließ, stand da Smilie und irgendwie war das fast ein Ausgleich.
Er schlug mit dem Schweif nach links und nach rechts.
"Dann lass uns mal gehen", sagte er, bewegte sich allerdings nicht sondern blieb an Ort und Stelle stehen.
Seine Ohren zuckten, ganz so als wäre er nervös, aber er wusste selbst nicht wieso er mit seinen Ohren spielte.
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   So März 20, 2011 7:25 pm

Merlin sah die Stute unter dem dichten Schopf, de rihm über die Augen fiel hervor an. Sie hatte nach starken Persönlichkeiten geschickt? er sollte ein Auserwählter sein? das konnte sich der Shire beim besten Willen nicht vorstellen, doch sie sagte, sie würde ihm helfen seinen Freund zu finden. Das überzeugte ihn dann doch.

Gut Frisky. Ich bin Merlin. Wir gehen Rhaveén suchen und dann schauen wir weiter, was zu tun ist um dieses LAnd hier zu retten.

Er sah sie freundlich an. Die Stte schien in Ordnung zu sein. Nur hatte er leider überhaupt keien Ahnung wo er nach dem Rappen suchen sollte. Rhaveén Iyzán war dafür bekannt enorme Strecken an einem tag zurückzulegen, außerdem war er meister im Klettern. es gab tausend Möglichkeiten wo er sein konnte. Sofort senkte sich der Blick des Braunen wiede rund er wurde traurig. Er würde Rhaveén wohl niemals wieder sehen.

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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Mo März 21, 2011 5:16 pm

Smiling Sun nickte begierig. Obwohl die Sonne noch immer viel zu heiß für sie war - bei allem, was heilig war, sie hasste diese verdammte Hitze! -, konnte sie es noch weniger ausstehen, lange an einem Ort zu bleiben. Sie wollte herumkommen, die Welt sehen. Abenteuer erleben. Der ruf dieser Stute, den sie vernommen hatte? Nun, die würde wohl warten müssen, bis sie sich über den Weg liefen!

"OK! Sag mal, warum bist du eigentlich allein? Du kommst mir ganz in Ordnung vor und eigentlich sind so Pferde wie du meistens nicht allein unterwegs. Falls jemals ein Pferd dich zurückgewiesen haben sollte, dann kann ich es echt nicht verstehen!"

Ihre Worte waren ernst gemeint, auch wenn der lockere Plauderton nicht gerade viel davon bekundete. Aber sie hatte ein gutes Einfühlungsvermögen und war mit einer Sicht auf die Pferde gesegnet, dass sie sofort sah, wenn da etwas im Busch war. Dieser Hengst hatte vielleicht so seine Geheimnisse - aber wer war schon perfekt? Every Light has its Shadow, wie sie so gern sagte.
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Mo März 21, 2011 5:21 pm

Merlin hieß der große dunkle Shire also. Frisky mochte diesen Namen auf Anhieb. Dieser war ein Name, wie ihn nur wenige trugen. Er hatte nicht unbedingt eine wirkliche Bedeutung, stand aber für Kraft, Fairness und innere Stärke vor allem. Und all dies fand sie bei dem großen Pferd, dem ersten Mitglied ihrer Herde. Obwohl ...

"Merlin, was mir jetzt nicht recht klar ist: wirst du gehen, wenn du deinen alten Freund, Rhavéen oder wie du ihn genannt hast, gefunden hast oder wirst du ein Teil meiner Gruppe bleiben?"

Sie fragte gerade heraus, denn anders kannte sie es nicht. Wieso sollte sie diese Bedenken auch für sich behalten? Sie würde den Shire verstehen, wenn er weiterziehen wollte. Sie kannte er nicht, den Hengst, von dem die Rede war, dagegen schon. Also wäre es doch tatsächlich nicht zu verübeln, wenn er sich gegen sie entschied.
Ein seichter Wind strich durch ihr Fell, doch konnte er die sengende Hitze nicht mildern. Auch dieser Luftzug war heiß wie Feuer, als er das bunte Fell der schönen, zierlichen Stute durchfuhr. Sie vermisste langsam wieder den Frühling, da war es zumindest noch angenehm gewesen.
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Mo März 21, 2011 5:44 pm

Die Hitze lastete schwer über dem hengst. er war eigentlich ein Pferd des kalten Klimas. Liebte die Berge, mochte die frische und die kalten Quellen, doch all das gab es hier nicht. Allmählich lief ihm der Schweiß, doch der Wille Rhaveén zu finden war stärker, als einfach Schatten zu suchen. Doch dann stellte Frisky eine Frage, mit der er so nicht gerechnet hatte. er mochte die gefleckte Stute, das war klar, aber Rhaveén war sein Freund. er hätte beiden gegenüber ein schlechtes Gewissen, wenn er einen von ihn verlassen würde. Das konnte e rnicht.

Ich ... ich weiß nicht Frisky. Rhaveén Iyzán ja, ich hoffe, dass er sich ebenfalls der Herde anschließen wird. Aber in diesem Pnkt bin ich mir nicht so sicher. Weißt du, er ist nicht gerade der Typ, der sich unterordnet und tut was man ihm sagt, sondern mehr so eienr, der selbst lieber die Befehle gibt, deswegen bezweifle ich auch, dass er sich einer anderen Herde angeschlossen hat. Kennst du einen Ort, wo sich Einzelläufer gerne aufhalten. Ich weiß nur, dass er ein meister im Klettern ist. Und ziemlich schnell...

er sah sie fragend an. er wollte Frisky nicht verlassen. jetzt wo er wusste, dass sie ihm helfen würde Rhaveén zu finden. Doch was sollte er tun, wenn der Rappe da nicht mitspielen wollte?

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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Mo März 21, 2011 5:49 pm

Nyotas Blick wurde immer weicher, als Smilie davon sprach, dass er 'in Ordnung sei'.
Er setzte sich in Bewegung und ging in die Richtung in der es die Oase geben sollte.
Während er so ging, sagte er langsam:

"Weißt du, Smilie...manchmal...da wäre ich schon gerne da geblieben, wo ich vorher gewesen war. Aber - gewisse .. Umstände haben
mir das nicht erlaubt. Ich ziehe einfach immer weiter und weiter und
weiter, und zwischendurch halte ich an, bei einer Herde, die mir über
den Weg läuft."

Er zuckte mit den Schultern, soweit das für Pferde möglich war und ging weiter.
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Heute um 1:11 pm

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KAPITEL EINS
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