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 KAPITEL EINS

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Frisky
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Mo März 21, 2011 5:55 pm

Frisky neigte nur den Kopf. Sie verstand Merlins Beweggründe. Freunde waren wichtig, noch wichtiger als Fremde. Auch wenn man es sich nie bei einem einzelnen Pferd verscherzen sollte, war es doch tatsächlich so, dass Freunde immer vor anderen gingen. Das hieß, bei zwei Freunden war es immer der Ältere, der den Kampf sozusagen gewann.

"Ich verstehe schon, Merlin. Ich werde dich fürs Erste als mein Mitglied ansehen, du kannst dann entscheiden, ob du bleiben oder gehen willst ... ein Ort, wo Einzelgänger hingehen? Ich würde es mit den Schluchten probieren. Ein großes Netz aus tiefen Canyons, welches die Ebenen in ein paar Meilen zu durchlöchern beginnt. Wir werden zunächst bei Mujairi, dem großen See, nachsehen, früher oder später kommt jedes Pferd dorthin."

Vor ihrem inneren Auge sah sie den großen See, welcher scheinbar gefangen war in einem fast eine Meile tiefen Canyon. Er war groß, wie ein Wald oder diese Ebene - gut, Letzteres war vermutlich übertrieben. Jedenfalls war sein Wasser immer kühl und kristallklar, denn er saß direkt unter einer Quelle. Und der Wasserfall, welcher aus der Hälfte der Klippen entsprang, nebelte den Teil der Schlucht ein, sodass es ein angenehmes Versteck war, dort zu rasten.
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Mo März 21, 2011 6:01 pm

Smilies Herz zog sich vor Mitleid zu dem rotbraunen Hengst zusammen. ER war ein Wanderer, ohne Heimat, ohne Familie, wie es ihr schien. Er war nicht die Art Pferd, die sagen konnte, da und da komme ich her, dies ist meine Familie, sieh, ich hab einen Platz auf der Welt. Sie selbst wusste, wie es war, immer als Reisende gesehen zu werden, als Neue. Zwar schloss man lockere Freundschaften, doch wenn der Wind drehte, dann musste man weiter, musste man fort. Das war hart auf die Dauer.
Die große gepunktete Stute ging neben ihm her, ihr Schritt war selbstbewusst, doch nicht gelangweilt oder zu langsam. Sie hatte den Kopf nicht hoch erhoben, doch nahmen ihre wachsamen Augen alles wahr, was sie sehen konnte und ihre feinen Nüstern bemerkten sogar noch mehr. Tatsächlich war für sie die Veränderung in diesem Land unverkennbar.

"Ein Reisender bist du also. Ich auch, weißt du. Ich bin immer auf Achse. Ganz ehrlich, ich wollte es nicht anders. Ich liebe es, viel von der Welt zu sehen und viele verschiedene Pferde zu treffen. Es tut gut, immer neuen Winden zu folgen und so vieles neues zu entdecken. Aber es ist auch schön, einen Ort zu haben, an den man zurückkehren kann und weiß, dass man dort empfangen wird mit offenen Armen. Das haben wir wohl beide nicht, oder?"
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Di März 22, 2011 10:24 pm

Nyota nickte langsam.
"Nein, das haben wir wohl gemeinsam", sagte er langsam, ohne sie anzusehen. "Aber manche wollen es und manche nicht..."
Es war offensichtlich, dass er nicht gern darüber redete und das nicht gerade jetzt ändern wollte.
Er betrachtete die Steine vor ihm auf dem sandigen steinigen Boden.
Dann machte der Canyon einen Bogen und die Sonne fiel auf das Fell der beiden Pferde, und Kuchezas Fell erlosch, die Schwaden um ihn herum fielen in sich zusammen und hinterließen nur ein mattes, glanzloses Fell.
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   So März 27, 2011 6:40 pm

Merlin nickte bedächtig. Der Vorschlag von frisky schien ihm einleuchtend. Und auch dass sie ihm nciht böse war, wenn er gehen würde fand er gut. Sie stellteihn nicht in die Enge, oder vor große Wahlen, die er soweiso nicht entscheiden konnte. er hoffte nur, dass e snicht allzu weit war, er hasste dieses ständige umherreisen, ohne festes Ziel.

Ok, geh du voran, ich kenne den Weg nicht. Canyons hört sich gut an. Rhaveén klettert meistens,e rhate alles lieber von oben im Blick.

er zwinkerte ihr zu und wartete dann doch geduldig und mit eienr solchen Ruhe, wie sie nur ein Shire besaß, darauf, dass Frisky ihm den Weg zeigte. Und ganz tief drinnen, wusste er, dass er dieser Stute nicht zum letzten Mal begenet war. Rhaveén musste einfach mit ihnen kommen.

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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Mo März 28, 2011 7:47 pm

Smilie betrachtete ihren Mitreisenden unauffällig, während sie durch die unglaublich heiße, sengende, nervige Sonne über ein halb verdörrtes Stoppelfeld gingen. Der Hengst, den eben noch ein unverkennbarer Zauber umgeben hatte, schien jetzt beinahe krank. Das sahen die geschulten Heiler-Augen der Knabstrupper-Stute sofort, denn sie kannte sich auf ihrem Gebiet sehr gut aus: nicht umsonst hatte sie eine langjährige Ausbildung hinter sich.

"Sag mal, Nyota, ist alles in Ordnung? Du siehst ... nicht sonderlich gut aus, wenn ich das mal so sagen darf. Und ich muss das ja eigentlich wissen, weil ich bin ja Heilerin und - ach, das ist ja jetzt egal. Also, alles in Ordnung?"
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Mo März 28, 2011 8:10 pm

Nyota zuckte mit den Ohren nach vorne und nach hinten.
Er schloss die Augen kurz.
Als er sie wieder öffnete, sah er kurzzeitig nichts außer blendend hellen Streifen, dann sah er zu Smilie und zwang sich zu einem Lächeln, was kläglich misslang.
"Tja. Ich würd sagen, bei mir ist alles okay. Oder hälst du mich für plemplem? Aber wer weiß, vielleicht stimmt ja wirklich was mit mir nicht..."
Sein Blick fiel auf einen kleinen Vogel, der über den Grand Canyon flog.
Wie gerne würde er dort fliegen? Das konnte ihm wohl keiner beantworten.
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Frisky
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Fr Apr 15, 2011 8:44 pm

Frisky nickte. Dann setzte sie sich in Bewegung. Ihre grazile Art, sich fortzubewegen, war ein reizendes Spiel aus Muskeln und Schönheit, das auch durch das schweißnasse Fell nicht getrübt wurde. Sie fiel in einen lockeren Trab, den Hals gebogen, die Beine raumgreifend nach vorn schlagend. Sie war eine wahre Schönheit, von Natur aus elegant und hübsch. Nur ihre Muskeln und das Feuer in ihren Augen sprachen von der Stärke, die diese Stute in sich trug.
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Fr Apr 15, 2011 8:55 pm

Smilie hatte ihren Kopf immer hoch hoch erhoben. Sie wurde jetzt aber etwas langsamer, da sie einen steileren Teil des Canyons erreichten, bei dem sie aufpassen mussten, wo sie hintraten.

"Plemplem bist du nicht, aber du siehst nicht gerade gesund aus. Ein Bad, ordentliches Futter und ein bisschen Ruhe könnten dir guttun, wenn ich das mal sagen darf. Ich will ja nicht gemein sein, aber es wäre echt cool, wenn du dich ausruhen würdest. Das würde dir helfen, glaub mir!"

Sie hielt an. Denn jetzt waren sie da. Der LittleSilverSea leuchtete zur besten Zeit des Tages wirklich silbern, das an der tiefsten Stelle etwa zwei Meter tiefe Wasser war kristallklar, die Steine auf dem Grund des Teiches grau und algenlos. Am Ufer wuchs Schilf und der Teil des Canyons, wo sie sich befanden, war voll mit saftigem etwa kniehohem Gras. Ein paar Bäume standen herum, unter denen man sich sicher gut ausruhen konnte.
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Mi Apr 20, 2011 1:07 pm

Nyota schüttelte beinahe unmerkbar den Kopf, als Smilie etwas von einem Bad erzählte. Baden würde er ganz sicher erst, wenn er nicht mehr laufen konnte vor Dreck.
Es war ein wunderschöner Ort an diesem See.
Kucheza ging ans Ufer, senkte den Kopf und trank zwei, drei Schlucke, dann rupfte er sich etwas von dem frischem Gras ab, das hier in Mengen wuchs.
Er hob den Kopf mit vollem Maul wieder und ließ seinen Blick über den See schweifen, über das gegenüberliegende Ufer.
Kleine Wellen, und ab und zu mal ein paar größere, schwappten an das Ufer und ließen sanftes und beruhigendes Platschen ertönen.
Trotz der Ruhe und der Schönheit an diesem Ort sträubte sich Nyotas Fell, als er in das kristallklare Wasser blickte. Vorsichtshalber trat er einen Schritt zurück.
Bei Wasser konnte man nie wissen. Wasser war unberechenbar, eigenartig, es konnte einen urplötzlich verschlingen und mit sich ziehen. Es war eien andere Welt
Er wandte den Blick ab und blickte zu Smilie, die noch immer da stand.
Noch immer war sein Fell gesträubt und seine ganze Haltung hatte etwas von Angst, aber auch von Standhaftigkeit.
Nur in seinen Augen stand Trauer.
"Smilie, bleibst du bei mir?"
Er fragte das wie ein kleines Fohlen, dass seine Mutter verlohren hatte und ein fremdes Pferd traf, aber irgendwie auch vorwurfsvoll, so als hatte Smilie eben vor einem Moment abzuhauen versucht.
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Merlin
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Di Apr 26, 2011 6:13 pm

Merlin sah der Scheckstute nach. Sie wollte ihm helfen. er schöpfte neue Hoffnung und folgte der Stute, die sich so anmutig fortbewegte. Langsam kam e rmit ihr auf dieselbe Höhe. Seine Tellergroßen Hufe hinterließen leichte Abdrücke im trockenen Staub der Prärie. Sie hingegen hinterließ nicht mehr als eien SPu aus Sand.

Wo willst du nun hin?, fragte er sie vorsichtig.

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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Di Apr 26, 2011 8:44 pm

Friskys Blick hing am Horizont, doch sie hörte Merlins Worte genau. Der Hengst war ein schroffes Gegenteil zu ihr selbst. Er war stämmig und muskulös, ein wenig schwerfällig, wenn auch nicht weniger elegant. Bei seiner Frage huschte ein gewinnendes Lächeln über ihr Gesicht. Sie hielt an, genau am Eingang zu den Canyons - ein steiler Weg hinab in eine schmale Schlucht, die man aus der Entfernung auch für ein ausgetrocknetes Flussbett hätte halten können.

"Wo ich hin will? In die Canyons. In meine Heimat."
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Di Apr 26, 2011 10:04 pm

Smilie genoss den Schatten auf ihrem bunten Fell, den eine große Weide auf den Teich warf, in dem sie bis zu den Knien stand und gierig trank. Als Nyota etwas fragte, blickte sie auf. Zuerst schien sie geschockt, doch dann entspannte sie sich und lächelte leicht.

"Nyota, wir sind Weggefährten. Ich lass dich nicht allein. Du bist mein einziger Freund."

Ihr Gesicht verdunkelte sich kurz und sie sackte ein wenig in sich zusammen. Ja, sie war allein. Vollkommen allein. Sie seufzte. Aber dann richtete sich die Stute wieder auf und grinste. Sie meinte:

"Glaub mir, du und ich, das ist so. Nicht als Gefährten, aber doch als Partner."
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Mi Apr 27, 2011 10:29 pm

Kucheza schloss kurz die Augen und legte die Ohren an.
"Ja. Jajaja.", er nickte, als würde er einschlafen, aber dann öffnete er die Augen wieder.
Der See war so schön, auch wenn er verständlicherweise aus Wasser war. Aber Wasser war ein Grundstein des Lebens..
"Und jetzt?", fragte er Smilie und sah zu ihr. "Wo sollen wir jetzt hin? Wir haben doch kein Ziel, außer einer Herde. Aber wo sollen wir die finden?"
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Mi Apr 27, 2011 11:35 pm

Smilie lächelte ihr geheimnisvolles Heilerin-und-Wahrsagerin-Lächeln. Sie trat auf Nyota zu, bis sie direkt vor ihm stand, dann hob sie ihren rechten Huf und stupste auf die Brust des Hengstes, dorthin, wo sein Herz saß.

"Folge deinem Herzen. Dann wirst du sie finden.", dann kicherte sie, "Uups, da ist die theatralische Heilerin rausgekommen. Soooorry. Naja, ich würde sagen, wir gehen einfach weiter an den Rand der Canyons. Ich weiß auch nicht. Ich denke, das ist eine gute Idee. Weil da will mein Herz jetzt grad so hin und keine Ahnung. Was meinst du?"
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Fr Apr 29, 2011 8:57 pm

Nyota nickte langsam, blickte den Canyon hinauf und hinab.
"Ich denke, wir sollten noch ein kleines bisschen hier bleiben. Es ist schön hier und man kann sich gut erholen. Wir wissen nicht, wie weit wir gehen müssten, noch ein bisschen Erholung wird uns gut tun."
Sein Schweif schlug eine lästige Fliege von seiner rechten Flanke
Er schloss kurz seine Augen und beobachtete die gelben Streifen der Sonne, die er noch vor seinen Pupillen sah, und als er sie wieder öffnete, war erst alles dunkel.Als er wieder sehen konnte, sah er Smilie an und ging nochmal ihre Worte durch. "Du bist Heilerin?", fragte er mit ehrlichem Interesse.
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Fr Apr 29, 2011 10:02 pm

Smilies Blick wanderte durch den Teil des Canyons, den sie sehen konnte. Der rote Felsen, wolkenkratzerhoch und steinig und felsig, wirkte beruhigend auf die große Scheckstute. Sie wusste nicht wieso, doch empfand sie es als unglaublich angenehm hier zu sein.

"Ja", murmelte sie abwesend, "Lass uns noch bleiben."

Sie wurde erst in dem Moment aus ihrem Tagtraum von Ruhe und Freiheit gerissen, als Kucheza sie auf ihre Ausbildung ansprach. Sie leuchtete auf und ihr Kopf schoss in die Höhe. Sie trat zurück und legte sich in den Schatten der Weide.

"Ja, ich bin Heilerin. Das gibt meinem Leben einen Sinn. Hat dafür gesorgt, dass ich die bin, die ich bin."

Sie schloss die Augen, doch trotzdem war sie hellwach. Und dann wälzte sie sich erstmal ordentlich, um die Nässe aus dem Fell zu bekommen.
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Sa Apr 30, 2011 11:03 pm

Kucheza sah Smilie eine Weile beim Wälzen zu, wie sie das Wasser aus ihrem Fell trieb. Nyotas Fell war schon seit Ewigkeiten staubtrocken.
Er senkte den Kopf, um noch ein bisschen Gras zu fressen, aber er hatte doch keinen Hunger mehr.
Der Hengst hob seinen Kopf und sah zu den Wolken hinauf, die dort am Himmel entlang schwebten. So weich..und ruhig..aber doch ruhelos.
Dann knickten seine Beine ein und er legte sich auf den weichen Boden dieser Oase. Zum Dösen.
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Mi Mai 04, 2011 7:52 pm

Cappuccino bleib stehen. Waren da Pferde ? Der Hengst scharrte mit dem Huf und wirbelte Sand auf. Er war bald an dem See. Vielleicht würde der Krieger da auf eine Herde. Oder auf Menschen treffen, dieses glaubte er jedoch nicht. Die Menschen gehen nicht so weit in die Canyons, sie könnten sich verlaufen.
Cappuccino wieherte und trabte durch die Schlucht. Bis er auf den See blicken konnte. Er stand auf einer anhöhe, und konnte zwei Pferde entdeckten. Einen hübschen Braunen und eine hübsche Knappstrupperstute. Cappuccino wieherte noch einmal und stellte sich auf die Hinterbeine. Hoffentlich waren sie nett.
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Fr Mai 06, 2011 10:38 pm

Smilie öffnete verschreckt die Augen, als sie das Geräusch eines weiteren Pferdes wahrnahm. Sie schnaubte und erhob sich widerwillig. Eigentlich war sie schon fast eingeschlafen, aber jetzt konnte sie nun doch nicht schlafen, wie es aussah. Sie beobachtete den zierlichen grauen Araber mit leicht zusammengekniffenen Augen. Was für ein Angeber, fand sie. Als ob ein gewöhnliches Pferd sich auf eine solche Art bemerkbar machen musste. Entweder dieser Hengst war ganz allein aufgewachsen, oder er war einer dieser "Schaut her wie toll ich bin"-Pferde.
Jetzt guckte sie zu ihrem Freund und meinte nicht gerade begeistert:

"Nyota, wir bekommen Besuch."
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Sa Mai 07, 2011 10:10 pm

Nyota hielt seinen Blick weiter auf irgendeine blöde Blume gerichtet, seine Ohren spielten vor und zurück, so als ob der Wind um sie herumfegen würde.
"Wenigstens ist er kein Feind...", sagte er ruhig und bestimmt.
Wieso er das wusste? Das wusste Nyota Kucheza selbst nicht.
Sein mattes Fell sträubte sich leicht, als er den leichten Duft des Hengstes wahrnahm. Er hatte kein einziges Mal hingesehen, aber spürte doch ganz genau den Hufschlag, das Donnern der Hufe des Hengstes auf dem harten Boden, der zu Gras wurde und er schloss die Augen.
Seine Ohren standen nun still und sein ganzer Körper erwartete die Ankunft des Hengstes..
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   So Mai 08, 2011 9:20 pm

Cappuccino trabte die Anhöhe hinunter. Seine schlanke Hufen fanden halt auf dem schmalen Pfad und die Muskeln des Hengstes spielten unter dem seidigen Fell. Cappuccino trat langsam auf die Zwei zu und sprach sie vorsichtig an.

"Ich heiße Dreamer's Cappuccino. Ich bin schon seit langem auf der Suche nach anderen Pferden. Euch habe ich hier noch nie gesehen."

Ob die anderen Pferde ihn für nett oder für oberflächlich hielten interessierte den Hengst nicht. Solange er eine Gruppe hatte, würde alles gut werden. In einer Gruppe war man sicherer.
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Mo Mai 09, 2011 3:42 pm

Merlin gallopierte hinter der Stute her. Die Erschöpfung war wie weggeblasen, er war neuen Mutes. Er wusste, wenn er eine Chance hatte Rhaveén zu finden, dann bestand sie in Frsiky. Die Stute würde ihn führen können. Er alleine würde sich hier nie zurechtfinden. er hoffte inständig, dass er bei Frsiky bleiben konnte, er wollte ihr wirklich helfen, dass war er ihr schuldig. Doch was wenn Rhaveén anderer Meinung war? Der Rappe hatte schließlich immer schon einen ziemlichen Dickschädel gehabt. Und würden sie ihn überhaupt finden?
Der Shire ließ den Kopf sinken, als Frsiky auch schon anhielt. Die Stute schien ja zu wissen wo es lang ging. Langsam hob der muskulöse Braune den Kopf und blickte mit großen Augen auf die Canyons, die sich vor ihnen erhoben. Es verschlug ihm die Sprache.
Diese mächtigen Berge, die sich so mir nichts dirnichts mitten in der Prärie erhoben.
Er schluckte. Einmal. Zweimal.

OK ... ich habe keien Ahnung wo ich langgehn sollte. Ich hoffe du kennst den Weg. Wenn es deine Heimat ist.

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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Mo Mai 09, 2011 3:48 pm

" Woher nimmst du die Kraft immer nach vorne zu sehn? Wie ein Löwe zu kämpfen und in die Zukunft zu gehn? Und zu mir zu stehn! Ohne dich wär ich nicht ... "

Eine schwarze Silouette zeichnete sich gen Horizont ab.
Der muskulöse Rappe stand erhobenen Hauptes auf einem der höchsten Canyons und blickte in das Tal hinab, das sich unter ihm auftat. Ein Fluss plätscherte seine Weges, mündete in einen See und war so Nahrungsquelle zahlreicher Lebewesen. Mit aufmerksam gespitzen Ohren beobachtete der Hengst das Treiben am Ufer des Sees.
Die Sonne stand hoch und knallte auf die trockene Erde. Der Stein erwärmte sich allmählich mehr und ließ sein schwarzes Fell erglimmen. Doch der Rappe störte sich daran nicht. er schnaubte und sah in den Himmel, wo sich keien einzige Wolke blicken ließ.

Die anderen Canyonbewohner zogen sich allmählich wieder zurück und so wurde es leer am Ufer des Sees. Doch Rhaveén Iyzán blieb wo er war. er traute dem Frieden nicht. er wartete eigentlich immer ein wneig länger als nötig, da konnte sein Durst noch so groß sein. Der Rapphengst, der verblüffende Ähnlichkeit mit einem Friesenzuchthengst hatte blieb wo er war und verharrte.
Eine kühle Prise wehte umher und zog an seienr Mähne. Es stand da wie eine Statue, so, als hätte dort jemand ein Denkmal augestellt. Rabenschwarz, mit wallender Mähne und Schweif.

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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Mo Mai 09, 2011 8:36 pm

Nyota's Fell sträubte sich bis zum geht nicht mehr, als der Neuankömmling sie ansprach. Irgendetwas an diesem Hengst machte ihm zu schaffen, so stark, dass er kein Wort herausbrachte, wenn er ihm gegenüberstand, ihm in die Augen sah.
Und ihm viel auf, dass er ihm noch nicht einmal in die Augen schauen konnte. Irgendeine innere Blockade hielt ihn davon ab, sich den Hengst genauer anzusehen.

"Wir - sind ja auch nicht allzu lange hier in der Gegend", antwortete er ihm stotternd, die Augen weit aufgerissen starr auf jedwede Blume gerichtet, die ahnungslos in der Gegend wuchs.

Stille Wasser sind tief, sagte er sich. Zu tief. Und er wollte nichts mit Wasser zu tun haben.
Sag was!, versuchte er sich selbst zu überreden. Irgendwas! Sei mal lockerer!
Aber das brachte eh nichts. Er war zu schwach. Zu feige.
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Frisky
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Mo Mai 16, 2011 4:12 pm

[ich kurbel das RPG ma grad ein bisschen an und find dich scho ma, moon =)]

Frisky konzentrierte sich nicht auf den Weg, sondern lauschte Merlins Worten. Ihre kleinen Hufe fanden sicheren Halt auf dem staubigen Boden und führte so den Kaltblüter sicheren Schrittes vorwärts.

"Ja, Merlin, das wird scho ..."

Sie verstummte und rammte die Hufe in den Boden, blieb irritiert stehen. Was war hier los? Sie hatte es genau gerochen. Da waren Pferde, viele Pferde. Veränderungen. War es so weit? Würde ihre geliebte Heimat wieder von Pferden bevölkert werden? Die Scheckstute kniff ihre Augen zusammen und blickte in die Ferne, über die Schluchten und Felsen, die rot in der Mittagssonne flimmerten. Die Nüstern der Stute weiteten sich, als sie einen tiefen Atemzug nahm, um sich zu vergewissern, dass sie sich den Geruch nicht nur eingebildet hatte. Und dann sah sie die Silhouette, nur ungefähr dreihundert Meter entfernt auf einem großen Felsvorsprung, auf dem auch sie so gern stand.

"Dort."
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Heute um 1:12 pm

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