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 KAPITEL EINS

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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Do Jul 07, 2011 3:58 pm

Smiling Sun richtete ihren Blick ruhig auf ihn. Sie verstand nicht ganz - sie sollten für sein Unglück bezahlen? Sie setzte gerade zu einer argumentierenden Antwort an, als das Auffauchen eines Pumas sie aufhorchen ließ. Sofort stellte sich jener Hengst, dessen Name ihr so unbekannt war wie seine Rasse, vor ihre Gruppe, wie um sie zu beschützen. Überrascht legte sie den Kopf schief und beobachtete den Schecken. Er schien gar nicht so böse, merkte sie auf einmal. Eher einsam, enttäuscht und verletzt, mit einer schlimmen Vergangenheit, wie ihr jetzt klar wurde. Sie verstand das nicht so recht - wie konnte sie Mitleid mit einem offenbar bösen Wesen bekommen?
Jetzt aber richteten sich ihre Augen auf die gelbbraune Großkatze, die immer noch nicht zurückwich. Ihr Herz klopfte noch schneller - Pumas waren ihre wohl verhasstesten Mitreisenden. Sie verlagerte das Gewicht, sodass ihre Seite die von Nyota berührte. Es war die Berührung unter Geschwistern, unter engen Freunden. Denn nichts anderes waren sie, nichts anderes würden sie je sein.
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Frisky
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Do Jul 07, 2011 4:08 pm

Frisky bemerkte die dunklen Augen genau, die so unverwandt auf sie gerichtet waren. Aber es war ihr herzlich egal. Sie wusste genau, dass alles Wichtige in dem Moment weiter unten in den Canyons auf sie warteten, noch weiter am Rand, an einem kleinen See ... nervös trat sie von dem einen Huf auf den Anderen.

"Ja, Rhaveén Iyzán, aufbrechen. Wie gesagt, es ist sehr wichtig. Was ist, folgt ihr mir, oder folgt ihr mir nicht?", fragte sie ein wenig ungeduldig. Noch immer war da dieser Blick, unter dem sie sich unwohl fühlte. Und dazu kam dann auch noch die Tatsache, dass die vertraute Fremde in Schwierigkeiten steckte und Frisky um hilfe gebeten hatte - sie würde niemals Hilfe ausschlagen, das war selbstverständlich.

Die nächste Frage des gutaussehenden Rappen brachte sie ein wenig aus dem Konzept. "Ich fürchte nicht, nein. Aber ich habe Träume gesandt an die Pferde in den Canyons - ein Ruf, dass wir uns zusammenschließen und gegen die Menschen kämpfen, um unserer Heimat willen. Vermutlich erkennst du mich daher.", überlegte sie, immer noch in Aufruhr, "Können wir jetzt bitte gehen?"
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Sa Jul 09, 2011 1:11 am

Stormbreaker blendete alles um ihn herum aus, bis auf den Puma, der vor ihm stand und die Zähne fletschte. Der Schecke stampfte abermals mit dem Huf auf, Sand wirbelte um seine Fessel herum - dann wagte er etwas, wovor viele Pferde sich fürchteten. Der Marwarihengst stieg und wieherte eindringlich. Dann knickte er die Sprunggelenke ein wenig mehr ein, sprang aus dieser Position heraus nach vorne ab und spurtete auf den fünfzig Meter entfernten Puma zu. Die Raubkatze fauchte einmal, dann rannte er ebenfalls los, auf Storm zu. Doch ehe die Raubkatze ihre Krallen in seinen Körper graben konnte, wich der Schecke aus und machte auf der Hinterhand kehrt. Er stieg und landete mit den Vorderhufen direkt neben dem Körper des Pumas. Dieser sprang erschrocken zur Seite und wagte den nächsten Angriff auf Strom, diesmal von hinten. Der Marwarihengst trat aus und stieß den Puma von sich weg, der aber sofort wieder auf ihn zuging. Er sprang af Stormbreakers Rücken und bohrte seine Krallen in das Fleisch hinein. Stormbreaker wieherte kurz auf vor Schmerz, dann aber rannte er bockend los, bis er absprang, sich überschlug und auf dem Rücken landete. Die Raubkatze ließ von ihm ab und blieb kurz am Boden liegen. Sie rappelte sich langsam und unter Schmerzen auf, Storm schnaubte noch einmal und stieß seine Hufe als Drohung neben dem Puma in den Boden. Dieser fauchte und rannte davon. Storm streckte seinen Kopf nach vorne, die Augen schmal, und wieherte ein böses, unbarmherziges, ungnädiges Wiehern dem Puma hinterher. Dann richtete er sich wieder auf und schnaubte.

"Blöde Katzenviecher!"

Er drehte sich um und sah die Gruppe hinter ihm leicht entschuldigend an.
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Sa Jul 09, 2011 2:48 pm

Smiling Sun hob die Augenbrauen und schenkte dem Hengst einen überraschenden Blick. Er war also nicht nur ein Mörder, sondern auch ein geschickter Krieger. Mutig, entschlossen, stark. So waren nicht unbedingt alle Blutvergießer. Sie sah mehr und mehr den guten Kern in dem Fremden.

"Guter Kampf, Fremder!", meinte sie respektvoll. Sie trat zu ihm, langsam, vorsichtig. So ganz beruhigt war sie noch nicht. "Lass mich deine Wunden verarzten.", bat sie ihn. Aus sicherer Entfernung von einigen Metern erkannte sie, dass die Wunden nicht sonderlich tief waren, die die Krallen des Pumas hinterlassen hatten, aber doch recht lang. Aber mit ein bisschen Moos und Kamille würde das bald wieder gut sein, ohne dass man noch etwas davon sah.
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Merlin
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Sa Jul 09, 2011 8:04 pm

"Und wenn die Stille mich einholt, wenn alle wieder Schweigen, was soll ich dann machen?"


Die klugen Augen waren auf die beiden Pferde gerichtet, die nun miteinander sprachen. Noch kurz zuvor hatte er sich in der Umarmung seines Freundes und eigentlichen Schülers wiedergefunden, doch diese war so rasch verflogen wie sie gekommen war, er wusste, dass der Schwarze kein großer Fan von Gefühlen oder dergleichen war, aber es freute ihn dennoch, dass dieser wneigstens soviel Freude nach außenhin gezeigt hatte.

Der Shire Horse Hengst beobachtete die beiden, die sich dort angeregt miteinander unterhielten. Frsiky sprach vom Aufbrechen und Merlin wäre sofort bereit gewesen, mitzugehen, aber er konnte das nicht so einfach sagen, denn er wollte Rhaveén nicht bevormunden und der schien ja offensichtlich nicht so ganz angetan von Frsikys Idee, oder wie man es auch bezeichnen mochte. Wohl eher Vorhaben. Merlin seuftzte, der Rappe hatte schon immer seinen ganz eigenen Willen gehabt und den auch meistens durchgesetzt. Wie er das immer schaffte, war dem alten hengst bis heute ein Rätsel.
Er sah von einem zum anderen. An Rhaveén Iyzán Gesichtszügen konnte er ablesen, dass dieser nicht von Friskys Worten überzeugt war. Doch als sie einen Traum erwähnte schien der Hengst schier innerlich zu überlaufen. Merlin erkannte das, weil Rhaveén jahrelang sein Schüler gewesen war, sie hatten viel Zeit miteinander verbracht und waren soetwas wie Vater udn Sohn für einander geworden. Es war nicht schwer für den Braunen zu erkennen, dass Rhaveén etwas von diesem Traum wusste. Ob er ihn auch erhalten hatte? Denselben wie er selbst?

Aufregung machte sich in ihm breit, wenn das wirklich so war, dann musste der Rappe mitkommen. Doch als Merlin wieder zu diesem sah und in dessen Blick udn Ausdruck er noch immer das pure Misstrauen sehen konnte und kein Funken von Erkennen oder Mitgefühl, geschweige denn dem Willen mitzukommen, senkte Merlin den Kopf. Wenn Rhaveén ihn vor die Wahl stellen würde, würde er nicht wissen, was er sagen sollte. es war seine Aufgabe mit Frisky zu gehen, dass war er ihr schuldig, dafür, dass sie ihn hierher geführt hatte. Und wenn er mit ihr ging, dann fühlte er sich gegenüber Rhaveén schuldig, weil er ihn allein gelassen hatte, wo sie sich doch gerade wiedergefunden hatten.
Das ganze Gespräch, beziehungsweise der kurze Wortwechsel zwischen den beiden war genug um ihn zum handeln zu treiben. er wusste, dass Rhaveén mit dem Körper sprach und nicht mit Worten udn er machte ihnen hier deutlich klar, dass er nicht bereit war ihnen zu helfen.

Der Shire setzte vorsichtig einen Huf vor den anderen, noch immer war ihm die Höhe, in der sie sich befanden nicht geheuer, er hatte Rhaveéns Vorliebe für die Canyons noch nie etwas abgewinnen können. Als er bei den beiden stand, sah er erst Frisky an, nickte ihr zu udn wandte sich dann an seinen Freund.

>> Bitte Rhaveén. Komm mit uns, ich weiß, dass du auch den Traum erhalten hast. Es ist unsere Bestimmung Frisky zu helfen. Kannst du nicht einmal dein verdammtes Misstrauen ablegen und einfach auf dein Herz hören? Du warst mein Schüler und mein Freund, du warst soetwas wie ein Sohn für mich und ich will dich nicht alleine lassen. Aber ebenso musst du verstehen, dass ich auch Frisky nicht alleine gehen lassen kann. Stell mich bitte nicht vor die Wahl! <<

Bittend, nahezu felhend sah er Rhaveén Iyzán an. Der Rappe musste mitkommen, sonst würde es ihn, Merlin, noch umbringen. All die Jahre hatte er soviel Kummer durchgemacht, wenn er Rhaveén nun ziehen lassen würde, würde er sich dass nie verzeihen. Nie.

Der Wind zog an seiner Mähne und seinem Schweif. Seine Haltung war zwar entschlossen, aber er konnte ja nicht über den Kopf seines Freundes hinwegbestimmen. Er konnte nur noch hoffen und flehen.
Er wusste er musste Frisky helfen. Und es war dringend. Sie sollten wirklich los. er stellte sich Rhaveén gegenüber, zu Frisky. Aber in seinen Augen war der Schmerz der Trennung und die Verzweiflung zu sehen, zu der ihn der Hengst trieb. Was wäre wenn ...
Seine Gedanken kreisten nur noch um Trauer und Angst. er merkte nicht, wie er zu zittern begann.


[bei Frisky&Rhaveén | will letzteren zum mitkommen überreden | Angst ]

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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Sa Jul 09, 2011 8:22 pm

"So save me and give me direction - I don´t know how to find - YOU!"


Unverwandt waren die dunklen augen auf die Bunte gerichtet. Was aus ihnen sprach war Abneigung udn Misstrauen. So viel Misstrauen wie man eigentlich nicht einmal mehr in den Augen von 100 Pferden finden konnte, aber bei diesem Hengst hier sprühte es nahezu Funken. Und doch war dort auch der Wille zu kämpfen.

Er hatte die Augen zusammengekniffen und beobachtete die Stute ihr gegenüber. er stand so dicht vor ihr, dass er nahezu bedrohlich wirkte. Rhaveén war kein hengst, der einfach so auf andere losging, aber er war manchmal leicht zu provozieren, auch wenn es hier eigentlich keinen Grund gab. Jeder einzelne seiner Muskeln war angespannt, bereit loszurennen, oder besser zu klettern. er kannte hier jeden Stein, wusste wo er seinen Fuß hinsetzen musste. Er kannte die Wege hier oben auswendig. Frisky sprach von Träumen, die angeblich sie geschickt haben sollte. Also langsam drehten hier ja irgendwie alle am Rad. Ob das die Luft machte? Rhaveén konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass diese Stute in der Lage war irgendwelche Träume zu schicken. Das konnte er sich grundsätzlich nicht vorstellen, soetwas gab es einfach nicht. Soetwas konnte es nicht geben.

Empört schnaubte er und nun legte sich noch Hass udn Widerwille in seinen Blick. Für wen hielt diese Stute sich eigentlich, dass sie glaubte, sie konnte hier aufkreuzen und ihn zum mitkommen zu bewegen. Wozu denn bitte? Um die Menschen aufzuhalten? Das er nicht lachte. Jedes Pferd, dass halbwegs bei verstand war wusste, dass man diese gestörten Wesen nicht aufhalten konnte. Nichts und niemand konnte das. Irgendwie begann die Stute ihm allmählich Leid zu tun. So erbärmlich war sie.

>> Ich weiß nicht ob du das kannst! Ich jedenfalls hoffe für dich, dass du mit wir nicht mich miteingeschlossen hast. Ich hasse es, wenn man über meinen Kopf hinweg entscheidet. Ich weiß zwar nicht für wen du dich hälst Frisky, oder wie auch immer dein Name war, aber lass dir eins gesagt haben: Die Menschen kann niemand aufhalten. Du solltest dich nicht auf irgendwelche Andeutungen verlassen, man könnte es schaffen. Wie viele haben es versucht? Tausende! Und sie sind alle kläglich gescheitert. Und du wirst eine von ihnen sein, wenn du nciht beginnst die Augen aufzumachen und die Realität zu sehen. Kein Pferd kann Träume anderer lenken, oder gar schicken. Ich glaube du hast lediglich zu viel Rückenwind bei deinen Reisen! <<

Er zuckte zusammen. Als er sie so starr ansah, jeden einzelnen Flecken auf ihrem Fell musterte so konnte er sich tatsächlich erinnern. Sie war ihm schon einmal begenet udn zwar im Traum. Aber wie war das möglich? Sie kannte ihn doch gar nicht? Natürlich hätte er es niemals zugegeben, dass er sie ausgerechnt jetzt erkannt eund wohl ebenfalls eiens dieser auserwählten Pferde war.

Der Hengst hörte Geräusche hinter sich. Große Hufe, die über den Boden schritten und er spürte, wie Merlin von hinten an ihn herantrat. Seine eigene Stimme war zuvor nicht mehr als ein Zischen gewesen. So hatte er Frisky angefahren. Aber als Merlin jetzt mit ihm sprach, lag so eine Ruhe und Bestimmung in seiner Stimme, dass Rhaveén merkte, wofür er Merlin all die Jahre so geachtet hatte. Für seine weisheit, seine Treue und seine Entschlossenheit, die er nie an einem anderen Pferde gesehen hatte.
Aber dessen Worte gefielen ihm trotzdem nicht und dann stellte sich der Shire auch noch neben die Gescheckte. Blasses Entsetzen machte sich auf Rhaveén Iyzáns gesicht breit. Wie konnte er nur? er, de rihm all die Jahre ein Lehrer gewesen war. Starr blcikte er Merlin an und in seinen augen konnte er die gefühle sehen, die den Hengst quälten udn auf einmal tat dieser ihm so unendlich Leid. Was hatte er wohl durchgemacht in der Zeit, als er alleine gewesen war. Und nun, wo sie sich wieder gefunden hatten sollten sie sich wieder trennen? Der Rappe wollte das nicht und in seinen Blick schlich sich Güte und Vertrauen, das was er Merlin eben entgegenbrachte.

>> Ich verstehe Meister! Lass uns in die Schlacht ziehen ... wenn das dein Wille ist, ich lass dich jetzt nicht mehr allein! <<

Zwischen den beiden bestand so ein magisches band, geknüpft aus Freundschaft und ... ja und was war das andere? Zusammenhalt? Zuneigung? Man konnte es einfach nicht beschreiben.
Dann sah Rhavén Frisky an, die noch immer ungeduldig wartete. Ein verschmitztes Grinsen zog sich über seine Züge.
Dann ging er an den beiden vorbei, nahe am Abgrund, aber es war ihm anzusehen, dass er oft hier oben war. er hatte Übung im Klettern und balancieren. er ging zum Abstieg, stemmte die Vorderbeine gen Boden udn ließ die Hinterbeine nachrutschen, auf einem Vorsorung angelangt hielt er inne und sah nach oben.

>> Was ist? Bewegt ihr eure Puschelhintern auch mal vom Fleck, oder ist das ein dämliches Spiel, bei dem ich als Held eure Welt retten muss? Wenn ja ist dieser Spiel äußerst bekloppt! Also Ms Frisky, wenn ich von nun an die Führung übernehmen dürfte. <<

Seine Augen leuchteten. Die Feindschaft war vergessen, dennoch traute er der Stute nicht so ganz über den Weg, aber das war jetzt nebensächlich. er tat es für ihn. Für Merlin. Seinen Lehrer. Seinen Vater.


[Frisky&Merlin | spricht | klttert hinab ]

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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   So Jul 10, 2011 1:30 pm

Frisky beobachtete, wie vorsichtig und doch selbstbewusst der schwarze Krieger den Abstieg begann. Ihre Augen blitzten in der Sonne, doch auch die Spiegelungen des Lichts konnten die Belustigung darin nicht verbergen. Sie grinste und sprang schnell von einem Vorsprung auf den Anderen. Die Langsamkeit und Vorsicht in dem Abstieg, den sie eben mit Merlin vorgelegt hatte, war verschwunden. Sie sprang selbstsicher, ihre Beine trugen sie die steilen Klippen sicher und während der langen bergabgehenden Schwebephasen streckte sie sich genüsslich. Sie liebte diese Kletterpartien und kannte die Klippen genau.

"Entschuldige, Mr Rhaveén Iyzán, aber ich denke, ich weiß, wo es hingeht, daher werde ich führen. Ich warte unten auf euch." Mit diesen Worten sprang sie also von einem Vorsprung zum Nächsten, fast katzenartig bewegte sie sich. Ihre Sprünge waren eindrucksvoller denn je. Trotzdem war sie ein wenig erleichtert, als ihre Hufe den Grund der Schlucht erreichten, denn es war schon gefährlich gewesen, wie sie abgestiegen war. Sie hätte sich leicht verletzen können. Aber sie war natürlich angeberisch gewesen und wollte Rhaveén zeigen, was sie konnte. Ein Verhalten, was man bei der sonst so rationalen Frisky selten sah.

Ihr Blick richtete sich nach oben, wo sich Merlin und der Rappe einen Weg in die Tiefen der Schlucht bahnten. Es war schon ein schöner, eindrucksvoller Anblick, der schwarze Krieger beim Klettern. Sie sah all die Muskeln und all die Kraft, die in dem sehnigen Körper steckten. Er war ein schweres Pferd, der sich aber mit der Leichtigkeit eines Vollblüters bewegte.
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   So Jul 10, 2011 1:50 pm

Stormbreaker keuchte leicht, dann erwiderte er den überraschten Blick der Tigerscheckin. Er drehte sein eines Ohr nach vorne, das andere nach hinten. Storm war unsicher. Unsicher, ob die Kaltblutstute ihn angreifen würde. Jetzt, wo er etwas geschwächt war. Aber er nahm ihr Angebot an und setzte vorsichtig einen Huf nach vorne. Dann den nächsten. Langsam und vorsichtig schritt er auf die Scheckin zu, bis er nurnoch knapp einen halben Meter von ihr wegstand. Sein Rücken schmerzte und sein Herz hämmerte wie wild. Stormbreaker wartete auf die Reaktion der Kaltblutstute. Er hatte die Ohren gespitzt, die wachen Augen auf sie gerichtet. Aber jeden Moment bereit für seine Verteidigung, für einen Kampf. Die anderen neben der Stute zeigten keine Reaktion.
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   So Jul 10, 2011 3:16 pm

Nyota Kucheza wippte nervös mit dem Kopf langsam von links nach rechts und beobachtete misstrauisch den Hengst, der ihnen gerade geholfen hatte. Seine Ohren waren argwöhnisch leicht angelegt.
Er spürte Smilies leichte Berührung, aber dann ging sie auch schon auf den Hengst zu. Kucheza hob den Kopf und strich langsam an ihrer Flanke entlang, um sie zu warnen und ihr zu bedeuten, dass sie vorsichtig sein sollte.
Er beobachtete den großen Hengst aus zusammengekniffenen Augen.
Sobald er irgendetwas von Boshaftigkeit zeigen würde, würde er schon sehen, dass auch Nyota anderen Pferden Schmerzen zufügen konnte, wenn er nur wollte.
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Rhaveén Iyzán
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   So Jul 10, 2011 6:48 pm

"Der Weg ist endlos weit, die halbe Ewigkeit ... "


Die Muskeln spielten unter dem Fell des Rappen.
Er hatte gewartet, doch die Gescheckte hatte die Initiative ergriffen und war einfach drauflosgesprungen und nach unten geklettert. Dort stand sie nun und sah zu ihm udn Merlin hoch. Dieser hatte sich noch imme rnicht gerührt. Rhaveén sah ihr aus eiskalten Augen entgegen. Der Abstieg war gewagt gewesen, aber das war ihre Sache, es intersssierte ihn nicht weiter.
Mit einem Kopfnicken bedeutete er Merlin, dass er kommen solle und machte sich dann selbst daran, den Weg nach unten fortzusetzen. In geschlängelten Linien udn gekonnten Tritten bahnte er sich einen Weg, durch lose Steine, Geröll und Staub nach unten. Frisky kam immer näher und auch er würde gleich wieder auf dem Boden sein.
Er lauschte dem Knacken hinter ihm, als Merlin ebenfalls den Weg nach unten antrat.

Rhaveén Iyzán war ein Meister im Klettern, er kannte die Berge hier in und auswendig. es war keine sonderlich große Herausforderung für ihn hier runter zu kommen. Zumal der Canyon seiner Meinung nach nicht einmal sehr groß war. Oder besser hoch.
Von Schweiß war auf seinem rabenschwarzem Fell nicht der Hauch einer Spur. Die wallende, gelockte Mähne fiel locker über seinen Hals und der Schweif zog hinter ihm her wie ein Schatten. Der Hengst war eine Schönheit. Elegant und stolz.

Frisky sprach zu ihm, dass sie die Führung übernehmen würde.
Der Friesenhengst schüttelte amüsiert den kopf. Für wen hielt sie sich denn? erzählte ihm etwas von Träumen udn meinte jetzt auch noch, sie hätte hier das Sagen und befahl ihm wo er hingehen sollte? Das konnte sie aber mal knicken.
es fehlte nur noch ein kleienr Sprung, dann wäre er neben ihr angelangt, aber Rhaveén blieb auf den lockeren steinen stehen und sah zu Frisky herab. er war größer als sie, doch so wie er auf der Erhöhung der Steien stand, wirkte er noch eindruckvoller. Seine Nüstern waren gebläht und in seinen Augen sprühte die Angriffslust.

>> Du glaubst zu wissen wo es hingeht! Sag Stute, für wen hälst du dich, dass du meinst, du könntest mir befehlen, wo ich hinzugehen habe? ich bin mein eigener Herr und du wirst mir nicht sagen, wo ich hinzugehen habe. Ehrlich gesagt sind mir deine komischen Freunde sowas von scheißegal, ich habe den nicht dne Hauch einer Ahnung, warum ich mitkommen soll. Aber ich komme mit, wegen Merlin. Und nur wegen ihm. Und ich werde tun und lassen was ich will, ganz egal ob dir das passt oder nicht. Denn hier in den Canyons bin ich der Chef. Damit das klar ist!<<

Er schnaubte aus und sprang dann mit funkelnden Augen herunter.
Nicht allzu oft hatte der Rappe Gesellschaft, er war eher der schweigsame Einzelläufer und eigentlich hatte er auch keine Lust seine Zeit mit dieser frisky zu verbringen. Aber da musste er wohl oder übel durch. Ok, dann kam e rhalt mit zu diesen bescheuerten Pferden, die nciht auf sich selbst aufpassen konnten, sah sich dass einmal an und verschwand dann wieder auf nimmer Wiedersehen - mit Merlin.

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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   So Jul 10, 2011 7:02 pm

"Der Krieg an sich ist keine Lösung. Was kann dadurch schon erreicht werden? Nur der Frieden kann siegen und die Welt retten. Wobei ich bei den Menschen mir da nicht so sicher bin."


Der mächtige Shire Horse Hengst stand unbeweglich auf dem Canyon.
Da sollte er doch jetzt nicht im ernst wieder runter? es sah ganz so aus. Wo kam er denn dahin? erst hoch, jetzt runter, naja irgendwie war es ihm ja von Anfang an klar gewesen. Rhaveén Vorliebe für diese luftige Höhe, würde er nie, wirklich niemals nachvollziehen können. Er hasste die Höhe und schon allein das hier oben Stehen machte ihn schwindelig. Doch er riss sich zusammen. er war hier der erfahrenste von den drei Pferden, er durfte nicht so einfach Schwäche zeigen. Auch wenn ihm die Situation ganz udn gar nicht geheuer war.

Der große Braune setzte vorsichtig einen der großen Hufe auf das Geröll, dass sofort darunter wegrollte. Er schluckte und zog das Bein zurück.
Merlin holte tief Luft, fasste sich dann ein Herz und kletterte in raschen Sprüngen hinter der Spur von Rahveén her. Bis zu dem Vorsprung. Er war bei dem Rappen angelangt und lächelte ihm unsicher zu, doch in dessen Miene sah er die Entschlossenheit, dass sie weitermussten. Frisky war schon unten angelangt. Mit eienr Geschicklichkeit, die er gar nicht von ihr erwartet hätte, war sie hinabgeklettert. Warum so rasch, wusste er nicht, aber Merlin wurde das Gefühl nicht los, dass es mit Rhaveén zu tun hatte. Ob die Stute ihn beeindrucken wollte? Merlin musste grinsen. Das war niedlich, doch Rhaveén schien nicht sonderlich beeindruckt und setzte seinen Weg stumm fort.
Jetzt war Merlin wieder alleine. Seufzend setzte er wieder einen Huf vor den anderen. Sein ganzer Körper war angespannt. Er würde sowas von froh sein, wenn er wieder unten angelangt war und festen Boden unter den Hufen hatte.

Der Rapphengst war geschickt und mit Leichtigkeit setzte er von einem Vporsprung zum nächsten. Merlin fiel immer mehr zurück, und versuchte sich krampfhaft auf den Weg zu konzentrieren. Als er einen Blick nach unten warf, sah er Rhaveén direkt vor Frisky stehen und ihr irgendetwas zu zischen. Der Shire Hengst seuftzte traurig. Rhaveén war nicht sonderlich gesellig un er schien noch immer eine gewisse Abneigung gegen Frisky zu hegen. Merlin hoffte, dass sich das mit der Zeit legen würde.

oO( Bitte, lass ihn keinen Fehler machen! Wir brauchen Frisky und sie braucht uns! Wir müssen zusammenbleiben ganz egal ob du das willst oder nicht Rhaveén! )Oo

Erschöpft und schweißnass kam der fast 2 Meter große Hengst bei den beiden Pferden an und sah noch wie der Rappe neben Frisky sprang. Von seinen Worten hatte er nichts mitbekommen, doch er hielt vorerst den Mund und wartete Friskys Reaktion ab. Doch er konnte sich denken, dass Rhaveén nciht freundlich zu ihr gewesen war. Der Friese sah dass hier als sein gebiet an und die Stute scheinbar als Eindringling.

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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   So Jul 10, 2011 8:42 pm

Friskys Augen funkelten den Hengst wütend an. Sie legte die Ohren an und warf ihren Kopf hoch, eine Drohgebärde der besten Art. Was dachte dieser Hengst sich? Sie ließ sich von ihm nicht herumschubsen! Sollte er doch bleiben, wo der Pfeffer wächst! Er war ungerecht und eigenbrödlerisch, egoistisch und uneinsichtig. Die Art Pferd, die sie verachtete.

"Ich zwinge dich zu nichts, Schwarzer. Meinetwegen geh deinen Weg, ich gehe meinen. Ich werde mir nicht von dir sagen lassen, was ich zu tun hab. Und denk nicht mal, du seist der BigBoss hier. Ich bin mein eigener Herr und lasse mir von so einem egozentrischen Mistkerl wie dir nichts sagen."

Sie trat kurz neben Merlin und berührte ihn mit der Nase freundschaftlich an der Schulter. Ihre Augen waren ein kleines bisschen traurig. Sie mochte den riesigen Braunen, er war ihr viel sympathischer als sein komischer alter Freund, den sie weniger und weniger mochte, je mehr Zeit sie mit ihm verbrachte.

"Tut mir leid, Merlin. Aber ich halte es mit ihm nicht aus. Ich gehe. Wenn das Schicksal es will, werden wir uns wiedersehen."

Sie sog noch einmal den Geruch des riesigen Shires ein, dann wirbelte sie herum und jagte in einer großen Staubwolke davon. Ihre Hufe schienen den Boden kaum zu berühren, aber wenn sie sie berührten, dann wirbelten sie jede Menge Dreck und das volle Programm auf. Die Scheckstute streckte sich in jedem Galoppsprung und lief genauso eilig und elegant wie sie eben gesprungen war.
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   So Jul 10, 2011 8:57 pm

Smilies Blick haftete an den Wunden an den Seiten von dem Rappen. Sie erinnerte sich an die Kräuter, die bei so etwas halfen und suchte mit den Augen danach, während sie mit dem Schecken sprach:

"Weißt du, ich heiße Smiling Sun. Ich bin wirklich ausgebildete Heilerin, also mach dir keine Sorgen ich könnte dich vergiften oder so. Ich wieher' eigentlich nur und tret' nicht."

Dann ging sie herum, zerkaute einige Kräuter zu einem zähflüssigen Brei, die sie auf die Wunden rieb. Anschließend presste sie Moos darauf, um das Blut aufzufangen. Sie bewegte sich jetzt leicht und ganz ohne Angst. Sie vertraute darauf, dass jener fremde Hengst sich helfen ließ und sich nicht anstellte wie ein ängstliches Fohlen. Sie hoffte auch, dass er sich jetzt nicht mehr so kriegerisch benehmen würde, denn sie wollte nun wirklich keinen Streit. Und vielleicht steckte ja doch auch in diesem Rappschecken ein guter Kern - ein Wunsch, dem sie gern Hoffnung schenken würde.

"So, das wär's. Ich würde mich ein wenig ausruhen und das Ganze verkrusten lassen, aber in ein paar Tagen wird das wieder in Ordnung sein."
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   So Jul 10, 2011 9:09 pm

Stormbreaker ließ alles über sich ergehen, was die Tigerscheckin machte. Er war ihr irgendwie dankbar, und mit einem Schlag war seine Feindseligkeit wie weggeblasen. Dann verriet ihm die Stute ihren Namen.

"Smiling Sun. Welch ein hübscher Name. Wenn ich mich vorstellen darf, ich bin Stormbreaker."

Storm lächelte. Dann verneigte er sich vor der Stute.

"Ich bin dir zutiefst dankbar, Smiling Sun. Wenn ich irgendetwas für dich tun kann, sag es mir einfach."

Er stand wieder auf und lächelte sie an. Dann sah er die beiden Pferde neben Smiling Sun an. Sie schienen ihm nicht zu trauen.
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Di Jul 12, 2011 2:45 pm

Nyota fühlte sich immer noch sehr unwohl. Seine Ohren zuckten unruhig.
Da schien Smiley diesen Hengst ja tatsächlich irgendwie zu mögen! Selbst wenn er sich jetzt hatte verarzten lassen, war das noch lange kein Grund, ihn sofort zu mögen. Dieser Hengst hatte sein Fell mit Pferdeblut befleckt. Das war für Kucheza einfach nur eine unverzeiliche Sünde.

Es war ihm zuwider. Er lächelte sie an.
Smiley schien ihm zu vertrauen und wenn sie das tat, dann würde Nyota Kucheza sich ihr irgendwann anschließen, das wusste er. Aber ihm sein Leben anvertrauen würde er nie. Dieses Pferd war ein Mörder!
Er schnaubte kurz. Der, der den Sturm bricht.
Trotz allem sprang er über seinen innerlichen Graben und trat einen Schritt vor. Nicht allzu nah an den Marwarihengst heran, aber doch einen großen Schritt.
Dann musterte er ihn noch einmal, als wäge er in Gedanken noch einmal die Vor- und Nachteile einer möglichen Freundschaft oder Feindschaft mit ihm ab. Nyota warf Smiley einen Blick zu, in dem etwas wie Wut lag, aber böse konnte er auf sie auch nicht gerade sein. Warum auch? In dem Blick lag wohl eher etwas wie...Verzweiflung. Verzweiflung, weil er sich dem Tod hingab?

Schließlich, nach scheinbaren Stunden des stillstehens, senkte er langsam den Kopf und stellte sich vor.
"Nun, Stormbreaker, ich bin mit Smilie unterwegs und mich nennt man Nyota Kucheza."
Als er den Kopf wieder hob, blickte er den Hengst an und fragte sich nebenbei, ob er vielleicht irgendwie in der Lage sei, seinen Namen in ihre Sprache zu übersetzen.
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Di Jul 12, 2011 8:07 pm

"Du Narr! Was fällt dir eigentlich ein? Hast du alles vergessen, was man dich je gelehrt hat? Sei klüger als die anderen und nicht so dumm, wie jetzt!"


Der Braune sah die beiden jüngeren Pferde etwas verzweifelt an. Was sollte er denn tun? Weder der rappe noch Frisky schien bereit zu sein, seine Rolle als Führer abzutreten. Wie sollte das denn weitergehen? So kamen sie doch nie voran! Der Shire Hengst seuftzte, dass brachte sie alle noch in Teufels Küche. Außerdem hatten sie es doch eilig oder? Langsam nervte ihn diese ständige Diskussion zwischen Frisky und Rhaveén, aber es war wohl sicher, dass der Hengst nicht nachgeben würde und Frisky würde da snicht tun, weil sie wirklich die Einzigste hier war, die wusste wo sie hinmussten. Schließlich hatte sie die Träume geschickt und sie wusste, wo sich die anderen Pferde aufhielten.

Kopfschüttelnd betrachtete er beide. Zusammen wären sie ein super team mit Sicherheit unschlagbar, aber wnen sie gegeneinander arbeiteten konnte das ja nichts werden. Merlin raufte seine ganze Geduld zusammen und schwieg weiterhin, er hielt es für Besser sich nicht in dieses Gespräch einzumischen. er wollte sich auf keienrlei Seiten schlagen, da er beide verstehen konnte.
Aber dann wandte sich Frisky ab, sie trat zu ihm, drückte sich an ihn und sagte, dass es ihr Leid tat. Dann war sie verschwunden. Wie erstarrt sah Merlin ihr nach.
Das durfte nicht wahr sein. Das konnte einfach nicht wahr sein oder? Warum legte sich Rhaveén Iyzán mit jeden, wirklich mit jedem an?

Als er sich wieder gefangen hatte kniff er die Augen zusammen und sah den Rapphengst ruhig, aber streng an.

Was hast du dir eigentlich dabei gedacht? Du bist erwachsen Rhaveén! Du kannst dich nicht mehr benehmen, wie ein störrischer Junghengst, es wird immer Zeiten geben, in denen du nicht deinen Willen kriegst. Frisky braucht uns und wir müssen ihr helfen. Wir wurden auserwählt begreif das doch endlich! Und wenn du es nur mir zu Liebe tust. Du hast ja recht, alleine wird sie es nicht schaffen, deswegen braucht sie gerade einen Krieger wie dich! Schau mich nicht so an, ich dachte du wärst hier derjenige, der wüsste, wie man sich hier draußen verhält. Aber kein Pferd ist für ein Leben alleine geschaffen, auch du nicht. Komm jetzt und benehm dich nciht wie ein Esel. Überlass das reden vorerst mir ok?


Mit warmen Augen sah er Rhaveén an. er wollte ihm nichts Böses, aber irgendwer musste den Rappen doch mal in seine Schranken weisen oder? Merlin konnte einfach nur den kopf schütteln, über soviel Starrsinn. Aber das war nun mal typisch für eben jenen Rappen.

Auf der Hinterhand machte er kehrt, sah noch einmal über die muskulöse Schulter zu dem Friesenhengst und trabte dann mit fliegender Mähne los. Hinter Frisky her. Sie mussten sie einholen und Rhaveén musste einfach mitkommen, so bescheuert konnte doch nicht einmal mehr er sein oder? Wobei, nun würde Merlin eigentlich auch das nicht mehr überraschen. Geschwind lief er weiter mit großen, weitausgreifenden Schritten. Der Fesselbehang des Shires wehte im Wind, ebenso wie das Langhaar, dann verlangsamte er etwas, damit sein Freund aufholen konnte. Wenn er es tun würde.

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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Di Jul 12, 2011 8:22 pm

"I´am a soldier. You are my teacher. I´am the winner. You are my friend. I´m fightin for you. And you ... you gave me love ... !"


Das wellende Langhaar fiel weich und sacht über den muskulösen, leicht gewölbten Hals. Der Hengst war wirklich ein Prachtexemplar von einem Friesen. Vielleicht etwas zu schlank, aber dafür umso schöner und eindrucksvoller. Aber nun hatte sein Blick etwas hasserfülltes und misstrauisches. Er mochte diese Stute nicht und er wollte sie von hier fort haben und zwar schnell. Sie schien ihn ja auch nicht sonderlich zu mögen und zischte ihm ebenfalls raue Worte zu, die er ohne mit der Wimper zu zucken hinnahm und nicht weiter beachtete. gerade wollte er etwas sagen, da wandte sie sich zu Merlin, der nun bei ihnen stand und sie sichtlich unwohl beobachtete. Sie drückte sich an seinen besten Freund, raunte ihm etwas zu udn verschwand dann im wilden gallopp, bis nur noch eine Staubwolke davon zeugte, dass sie gerade noch hier gestanden hatte.

Der Friese schüttelte den Kopf. Sie war ihm von Anfang an unsympathisch gewesen. Aber nun spürte er den Blick von Merlin, der auf ihm lastete und hob irgendwie schuldbewusst den Kopf. Es war wie früher. er das unwissende Fohlen, das wieder etwas ausgefressen hatte und Merlin der kluge Hengst, der ihm das lehrte, was er wissen musste.

Rhaveén Iyzán wandte den Blick ab, als Merlin ihn anfuhr und langsam wurde ihm bewusst, dass es vielleicht doch nicht so klug gewesen war die Gescheckte so abzuwimmeln. Er seuftzte und wollte wiedersprechen, aber als er anhob sah er, dass es keinen Sinn hatte. Der SHire Hengst duldete keinen Widerspruch. er erhob zwar nicht oft den herrschenden Ton, aber wenn, dann gab es kein Aber. So auch jetzt. Geschlagen nickte der Rappe nur, was sollte er auch groß gegen seinen Lehrer sagen, den er mehr liebte, als ... ja als was eigentlich? Als sein Land? war jetzt auch egal.

>> Eye Sir! Ich werde versuchen meine Zunge zu zügeln, sofern es in meienr macht steht! <<

Merlin lief trabend davon. Eigentlich war der Shire ja trotz seines Alters noch ein wunderschöne Hengst. Von einem tiefen Braun, mit schneeweißen Behang und langen schwarzen Haar. Lächelnd folgte ihm Rhaveén in kleinen Galloppsprüngen. Gut, diese Stute bedeutet ihm nichts, aber Merlin war die Sache wichtig, also würde er halt mitkommen. Er konnte ja immer noch gehen.
Rasch hatte er aufgeholt und sah mit schelmisch blitzenden Augen zu Merlin auf, der Shire beschleunigte wieder und so jagten sie dahin. Ihr schwarzes Langhaar folgte ihnen wie ein Schatten.



    er war überglücklich, als er den Rappen an seine rSeite erblickte, auch wenn er das Blitzen in dessen Augen mit einem misstrauischen Blick musterte. Sie galloppierten in gestrecktem Gallopp dahin, oder eher Merlin gestreckt, denn für Rhaveén war es ja keine große Kunst mit dem alten hengst mitzuhalten. er hoffte nur, dass sie Frisky noch einholten.

    Frisky ... warte ...

    Immer wieder rief er mit brüchiger Stimme ihren namen und sah hilfesuchend zu Rhaveén, als keine Antwort kam. Der sah Merlin mitleidig an und gab dann ein schrilles, herrschendes Wiehern von sich, dass scheinbar alle Tiere für ein Sekunde inne halten ließ. Dieses Wiehern galt der Gescheckten. Und der Rappe wusste, sie hatte ihn gehört.

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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Mi Jul 13, 2011 2:54 pm

Frisky war schon ziemlich weit gekommen in dem ransanten Tempo eines reinblütigen Paint Horses. Ihre kleinen Hufe bewegten sich schnell, trommelten auf den trockenen Boden und ließen diesen vibrieren. Ihre Mähne flatterte im Wind und ihre Ohren waren leicht angelegt. Immer weiter streckte sich der sehnige Körper dieser wilden gescheckten Stute, immer länger wurden die Galoppsprünge. Fast nur noch ein Schatten war sie im fahlen Licht, was unten in den Canyons herrschte.
Aber von einem auf den anderen Moment blieb sie stehen. Sie legte einen Sliding Stop der Extraklasse hin und wurde sekundenlang von einer Staubwolke eingehüllt. Warum war sie stehen geblieben? Sie hatte den Ruf des Freundes vernommen, noch von einiger Entfernung, doch wusste sie genau, wessen Ruf das war. Sie drehte sich um und ihre dunklen Augen leuchteten leicht auf, als sie den großen braunen Shire sah, der sich einen Weg durch die Schlucht bahnte. Neben ihm galoppierte Rhaveén, aber ihn beachtete sie kaum. Stattdessen galoppierte sie wortlos vor den Hengsten her, führte sie durch die verzweigten Schluchten bis zu dem Moment, wo sie den LittleSilverSea erreicht hatten.


[rennt || hört Merlin, wartet || führt sie zum See]
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Mi Jul 13, 2011 3:06 pm

Smilie überlegte. Was konnte Stormbreaker für sie tun? Es gab verschiedene Möglichkeiten, die wohl alle nicht schlecht waren. Er konnte nie wieder töten, was alle retten würde. Er könnte sich ausruhen, bis die Wunden wieder verheilt waren, was ihm helfen würde. Aber sie könnte Stormbreaker auch bitten, bei ihnen zu bleiben. Sie würden einen guten Krieger gewinnen, aber die Frage war tatsächlich, ob jener Hengst sich so ändern könnte, dass man mit ihm leben konnte.

Jetzt trat Nyota vor. Smilie stellte sich neben ihn und berührte mit der Nase kurz seinen Hals. Sie waren nicht die typischen Gefährten wie es Hengst und Stute waren, nein, bei aller Liebe nicht. Mehr schienen der leicht kränkliche Hengst und die große Tigerscheckstute wie Geschwister, wenn auch nicht vom Äußerlichen her, aber vom Verhalten. Und genauso fühlte die Heilerin. Nyota Kucheza war für sie der beste Freund und der tollste Bruder.

"Um wieder auf deine Frage zurückzukommen, Stormbreaker, was du für mich tun kannst - nun, es gibt verschiedene Möglichkeiten. Ich bin mir nicht sicher, aber ich denke, am Liebsten wäre es mir, wenn du dich ändern würdest. Ich meine, es gibt schon genug Leid und Tod und Hass auf dieser Welt. Und ich spüre bei allem was heilig ist, dass in dir ein gutes Pferd schlummert. Deswegen -"

Sie verstummte und ihre Ohren spitzten sich nervös. Die dunklen Augen richteten sich auf einen Punkt, wo der LittleSilverCreek in die Schlucht hineinfloss, die direkt in die GrandCanyons führte. Smiling Sun sah drei Pferde, die sich ihrer Gruppe näherten, und sie brauchte gar nicht erst die Luft zu prüfen, um zu wissen, welche Scheckstute diese zwei Hengste begleitete. Es war ihre Stute, jene, der Smilie ihre Reise verschrieben hatte. Nyota und Stormbreaker waren vergessen, ungläubig blickte sie die Braunscheckstute an, die jetzt mit angelegten Ohren vor der Knabstrupperstute anhielt und aufgeregt fragte, mit welchem Pferd es Probleme gebe.

"Nun, ich fürchte, ich war voreilig, Euch zu rufen. Die Situation hat sich geklärt, es herrscht Frieden in dieser Schlucht. Aber ich denke, es ist doch gut, dass Ihr gekommen seid. Nun habe ich Euch endlich gefunden." Smilie verbeugte sich tief. "Mein Name ist Smiling Sun. Ich bin Heilerin und Euch von nun an treu ergeben. Dies ist mein Reisegefährte, Nyota Kucheza. Ich denke, er wird ebenfalls bei Euch bleiben. Und die anderen beiden Hengste - nun, sie werden sich auch selbst vorstellen können, denke ich.
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Mi Jul 13, 2011 9:14 pm

Stormbreaker dachte kurz nach. Würde er es schaffen, sich zu ändern? Für eine Herde würde er alles tun.

"Meine liebe Smiling Sun, ich werde versuchen, meine Wut in zaum zu halten. Und natürlich werde ich versuchen, mich zu ändern."

Leichter gesagt als getan, denn genau jetzt kamen eine Scheckstute, ein Rappe und ein braunes Shire Horse zu ihnen. Stormbreaker wusste nicht was er tun sollte, doch dann legte er instinktiv die Ohren an. Aber die Agressivität war nicht da. Storm war sich unsicher. Waren sie Feinde? Oder Freunde?
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Mi Jul 13, 2011 9:48 pm

Nyota blickte zu den Pferden, die da angaloppiert kamen. Schon wieder neue Pferde? Er hatte früher nie mitbekommen, dass es so viele im Grand Canyon gab. Unsicher legte er die Ohren an, als er bemerkte, dass Stormbreaker genau das gleiche tat!
Er stellte die Ohren sofort wieder auf und blickte die anderen aufmerksam an. Das Trio wurde von einer schönen gescheckten Stute angeführt, die ziemlich aufgeweckt wirkte. Dahinter liefen ein riesiger, alt wirkender Shire Horse Hengst und ein pechschwarzer Friese mit glänzendem Fell. Lange bevor er sich Gedanken über die Fremden machen konnte, begann Smilie zu sprechen.

Sie redete davon, dass sie diejenigen gerufen hatte, die da vor ihnen standen. Diese fremden Pferde. Kucheza blickte sie ungläubig an und verstand nicht, doch dann erinnerte er sich daran, dass seine Weggefährtin ja Heilerin war. Er wandte den Blick etwas beruhigt von ihr ab und beäugte wieder das Trio.

Als Smilie ihn vorstellte, verneigte er sich ebenfalls leicht und wartete dann darauf, dass die anderen sich vorstellen würden.
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Mi Jul 13, 2011 10:27 pm

Stormbreaker wollte, höflicherweise, sich ebenfalls vorstellen. Also beherrschte er sich, was ihm ziemlich gut gelang, und verneigte sich.

"Guten Tag, mein Name ist Stormbreaker, und wie ich sehe, scheine ich der Herd für den ganzen Aufruhr hier zu sein. Aber nun ist alles geregelt und wieder in Ordnung. Ach, und wundert euch nicht über meine Ohren, die waren schon so, als ich das erste Mal das Licht der Welt erblickt habe."

Er versuchte freundlich auszusehen und lächelte. Er wurde immer besser in seiner Beherrschung. Triumphierend sah er kurz zu Smilie, nachdem er sich aufgerichtet hatte.
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   So Jul 17, 2011 12:35 am

Der rote Staub der ihr das Atmen schwer machte, die brennende Sonne die ihr fuchsfarbenes Fell zum Glühen brachte, das sollte die wunderbare Freiheit sein, nach der sich die Stute mit Leib und Seele verzehrt hatte?
Erschöpft setzte sie einen Huf vor den anderen, jeder Schritt wurde begleitet von einem Verlangen nach Wasser, welches sie noch nie in ihrem Leben verspürt hatte. War doch stets eine Tränke mit dem kühlen Nass für sie bereit gestanden, und das selbst, nachdem sie ihren geliebten Geburtsstall gegen einen nach Erfolg, Ruhm & Geld lechzenden Besitzer eintauschen musste.
'Wasser, irgendwo muss es hier doch Wasser geben?!'
Die junge Stute setzte ihrem monotonen Trott ein Ende, schüttelte ihren zierlichen Kopf um klar denken zu können und überlegte, wie sie ihren Durst stillen konnte. Sie schloss für einen Moment die Augen, versuchte auf ihren Instinkt zu hören, welche Richtung sollte sie einschlagen? Ohne wieder aufzusehen machte sie ein paar Schritte, weiterhin der Sonne entgegen, nur etwas weiter links. Nun war sie ihrer Sache sicher, zielbewusst blickte sie vorwärts und fing an zu traben. Richtung Wasser.


Zuletzt von Scarlet Royal am Mo Jul 18, 2011 1:11 am bearbeitet, insgesamt 2 mal bearbeitet
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Merlin
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   So Jul 17, 2011 8:16 pm

"Listen to your heart when someone is calling. Never give up before you fight ... "


Merlin bremste ab und wirbelte eine trockene Staubwolke auf. Der mächtige Shire Hengst war zwar etwas in dei Jahre gekommen, aber er war stolz, wie eh und je. Er war ein Kämpfer reinen Herzens und aus klugen, wissenden Augen blickte er in die Runde. Merlin war eine starke Persönlichkeit, mit eienr starken Ausstrahlung. Eigentlich musste man den liebenswerten, sanften Riesen einfach mögen, da er keienr Fliege etwas zu Leide tun würde. Auch wenn man vor seiner Größe von knapp 1, 94m etwas zurückschrecken mochte.

Mit aufmerksam gespitzten Ohren sah er eine Knappstrupperstute an, die mit Frisky sprach ein Lächeln zeichnete sich auf seinen Lippen ab, als diese sich entschuldigte, dass sie Frisky gerufen hatte. Merlin sah sie freundlich an. Er mochte eigentlich jedes Pferd, dass nicht von Mord und Tod besessen war und diese Stute hier schien hilfsbereit und frreundlich zu sein. Er nickte ihr zu und folgte ihrem Nicken,a ls sie sich und den Braunen vorstellte. Der Shire Hengst nickte dem anderen Hengst begrüßend zu. Ein Schecke stellte sich schließlich selbst vor, doch von diesem wusste Merlin nicht so ganz, was er halten sollte. er hatte eine etwas düstere Aura.

>> Sei gegrüßt Smiling Sun! Mein Name ist Merlin, Frisky gabelte mich auf dem Weg auf ud ich entschloss mich mit ihr zu reisen und ihr zu helfen! <<

Er schnaubte. Er wollte nicht für Frisky antworten, sie konnte selbst reden und er wusste auch, dass sie sich gewiss noch selbst vorstellen wollte, denn wenn sie sich zu eienr Herde hier zusammenschließen sollten, war die Gescheckte ja wohl diejenige die die Leitung übernehmen würde.

Merlin warf einen Blick über den Rücken und sah beruhigt, dass Rhaveén direkt hinter ihm stand. Der Rappe hatte zwar den finstertsen Blick aufgesetzt, den Merlin je an ihm gesehen hatte, aber er war da und er hielt sich an seine Anweisung - nämlich ersteinmal nicht zu sprechen.
Der SHire hätte lachen können über seinen einstigen Schüler. manchmal war Rhaveén einfach nur zuckersüß, wenn er eingeschnappt war. Wie - ja, wie ein kleienr Schüler eben.

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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   So Jul 17, 2011 9:11 pm

Smilie lächelte Stormbreaker an wie eine Mentorin ihren Schüler anlächelte, nachdem jener etwas gut gemacht hatte. Hoffentlich blieb er. Er würde ein guter Krieger sein, sofern er wirklich so diszipliniert war wie er jetzt erschien. Denn tatsächlich blieb Stormbreaker ziemlich ruhig, dafür, dass er eben noch fast auf sie losgegangen war.

Dann stellte sich der riesige braune Hengst vor. Merlin. Merlin war ein großer Zauberer gewesen zu der Zeit, wo es noch Magie gab auf der so trostlos gewordenen Welt. Sie grinste und ihre braunen Augen leuchteten. Als sie ihn erblickte, hatte sie sofort ein gutes Gefühl. Tatsächlich schien es, als wäre er einer dieser Pferde, die sie sofort vom ersten Moment an liebte, allein aus dem Grund, dass sie bei jenem Shire eine warme Aura bemerkte.

"Ich werde mich bei Gelegenheit bei den Göttern bedanken, dass sie das Schicksal so gelegt haben, dass wir zwei uns treffen. Wenn ich das mal so sagen darf, Merlin ist ein überraschender Name. Ich habe ihn noch nie bei einem Pferd gehört. Deine Mutter musste eine weise Stute gewesen sein, dir den Namen eines so mächtigen Zauberers zu geben." Dann wechselte sie überraschend das Thema. "Sag, geht dir dieses Wetter auch so auf den Leim? Mir ist das wirklich viel zu warm. Ich bin dankbar, dass Nyota und ich den LittleSilverSea gefunden haben - sonst würde ich wahrscheinlich an einem Hitzeschock sterben!"
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BeitragThema: Re: KAPITEL EINS   Heute um 1:10 pm

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